#1294 Norwegen - Wenig Kilometer & Outdoor Kitchen plus Polarlicht

15.11.2025 Mal was anderes

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Hallo zusammen, 

 

schönen guten Morgen von unserem Parkplatz bei Neiden. Ruhige Nacht. Ruhiger Morgen. Nichts los. Nur der Schneepflug kommt irgendwann mal vorbei und räumt ein paar Wege und den Parkplatz frei. 

 

Das Wetter recht klar, könnte Sonne geben. Doch verirren sich auch immer wieder noch ein paar Schneeflocken in Richtung Erde. 

 

Ich stehe gegen 9 Uhr auf, heisse Schoggi machen und an den Rechner. Dazu Rotweinkuchen. Der muss weg. Wollte ich gestern essen, vergass es dann aber. 

 

Die Sonne schaut tatsächlich irgendwann vorbei. Scheint sogar bis in den Van. Wird kurz darauf jedoch von einem Schneeschauer verscheucht. Kämpft sich später aber zurück. 

 

Neben mir sind Katja und Mutter schon aktiv. Bauen einen Schlitten zusammen den Katja mit Gepäck hinter sich her ziehen kann während sie mit Schneeschuhen unterwegs ist. Heut ein erster Test des Equipments. 

 

Als die beiden los wollen, bin ich noch mit der Drohne in der Luft, Co-Pi hat ja heute frei, ist Flauschy-Samstag. Somit fliege ich. Kann also nicht sofort mit den anderen mit, komme dann halt nach. Dafür kann ich die losziehenden Schneeschuhwanderer aber noch aus der Luft mit der Drohne verfolgen. 

 

Im Anschluss lande ich, mach ne Runde durchs Bad, ziehe mich warm an, hole meine Schneeschuhe aus der DSRT Heckbox und will auch los. Doch geht meine Schiebetür des MAN nicht zu. Ich kann sie sanft oder mit Schwung schließen...sie fast nicht. Springt sofort zurück und auf. Was ein Mist. Ich muss sie andrücken, dass sie schließt.

Das kann irgendwie nicht Sache des Erfinders sein. Woran es liegt? Schwer zu sagen. Die Tür ist von MAN, die Zuziehhilfe hat MegaMobil verbaut. Wer ist nun zuständig? Zu meiner von Anfang an defekten Standheizung des MAN TGE, die ich auf diesem Trip mehrmals schon WIRKLICH gut hätte brauchen können, gibt es auch noch kein Feedback. Hier steht ja noch im Raum, wer die Heizung repariert, sprich den Temperatursensor sucht oder neu platziert. Der bestehende gibt ja irgendwie kein Signal. Naja, kümmere ich mich im Januar drum. Wird schon gehen jetzt auf diesem Trip...hoffe ich. 

 




So stapfe ich los als die verdammte Tür endlich zugedrückt ist. 15 cm Schnee liegen, die Sonne noch am Himmel, jedoch sehr tief. Lange macht sie es nicht mehr. 

 

Ich folge der Loipenbeschilderung und den Spuren im Schnee. Einmal muss ich mich entscheiden...links oder rechts...ich wähle links. Die richtige Entscheidung. Nach 1,5 km durch lichten, norwegischen Birkenwald, treffe ich auf Leben. Katja und ihre Mutter packen gerade zusammen und machen sich auf den Rückweg. Prima Timing. Hab das Mittagessen verpasst!

So stapfen wir gemeinsam durch den Schnee zurück zu den Vans. Die Sonne Geschichte als wir dort ankommen. Kurz vor 14 Uhr. Es wird dunkel. 

 

Zusammenpacken und Abfahrt bei leichter Dämmerung. Runter zur E6, links und der verschneit-eisigen E6 folgen bis es rechts geht. Ungepflügter Weg zu einem Memorial für einen Sämischen Künstler. Ich biege ab, kurz bergauf, dann bergab runter ans Meer. Große Bucht, vor uns in der Ferne Berge und ein großer ebener Platz erwarten mich. Parken...angekommen...geil! Auch ein guter Spot für Polarlichter. Doch bis die kommen, dauerts noch ein wenig. 

 

Nach einigen Fotos zurück in die Vans, aufwärmen. Affenkalt bei dem Wind. Was mich aber nicht von meiner Idee abbringt. draußen Kochen! Suppe. Auf Feuer. 

 

Suppe im Van bedeutet enorm viel Feuchtigkeit...die mach ich lieber draußen aufm Feuer. Ist auch spassiger. 

 

So baue ich meinen X-Boil Hobo Grill auf. Topfträger hab ich nicht dabei, aber egal. Geht auch ohne. Holz rein, Anzünder und Feuer frei. Während es zu brennen beginnt, zerlege ich noch ein paar Holzstücke in Größen, die auch für den Hobo passen. 

Als das Feuer erste Glut bildet, heisst es: schnibbeln gehen!

 

So schnibbel ich schnell das Gemüse. Karotten, Kartoffeln, Sellerie, Lauch, Pilze, und noch ein paar andere Dinger. Alles in den Topf, Wasser dazu, Geheimzutat auch. Topf raus vor die Tür, mein Bier nehme ich auch mit und dann....warten bis es kocht. Das dauert. Es ist .5 Grad kalt, windig. Das hilft nicht um einen Topfboden zu erhitzen mit einem Feuer. 

 

Aber, mit Geduld und mehr rHolz, kocht es irgendwann endlich und ich kann noch Pilze und Lauch dazu tun sowie das Hackfleisch in Bällchenform bringen. Als das auch im Topf ist alles, dauert wieder ewig bis es kocht. 

 

 

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Katja kommt raus...ich frage: Glüchwein?

Katja: ja, gerne!

So stehe ich kurz darauf im KaiMAN und öffne eine Flasche Winterglühwein. Da ich den auf der Induktion im KaiMAN heiss mache, geht das ruckzuck. Prost Katja, schön sind wir hier.

Und zu zweit ist so eine Flasche Glühwein ja ruckzuck leer. Gut ist die Suppe dann endlich fertig und wir essen draußen im stehen die heisse Suppe. Lecker! Ist mir mal wieder gut gelungen.

 

Kurz darauf, gerade eben im Van um mich mal etwas aufzuwärmen, geht die Polarlichtshow los. Heute ziemlich früh. Bis 21:30 Uhr stehen wir draußen und erleben eine ziemlich coole und lange Show. Der Spot super, der Himmel übelst grün. Geil! Ein perfekter Tag heute. Schneeschuhe benutzt, Sonne, Drohne, blauer Himmel, wenig fahren, Lagerfeuer, kochen draußen, gutes Essen, nette Gesellschaft und on top noch Polarlicht. 

 

Bis Mitternacht tut sich dann nichts mehr am Himmel. Auch die Vorhersage bringt nix atemberaubendes. Somit beenden wir die Jagd um 1 Uhr. Ab ins Bett. Kalt!

 

Gute Nacht und bis morgen. 

 

Kai und Flauschy

 

GPS Koordinaten:

abends: E6 Parkplatz

 

Unsere heutige Route: ca. 20 km

 

 

 

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