05.03.2026
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Hallo zusammen,
uff....jetzt wollte ich hier gerade Anfangen Blog zu tippen...da fällt mir ein: Verdammt, es ist Anfang März...da hat doch jemand
Geburtstag.....Oh...verdammt....zwei Tage zu spät dran. Sorry Ralf!!!
Gut, das jetzt noch schnell nachgeholt und Glückwünsche übermittelt.
Aber jetzt zum Blog. 8:30 Uhr, wach. Auf unserem Stellplatz in Spanien, gelegen neben der Bardenas Reales in Cabanillas. Kostenlos und nicht voll. Wir standen hier
über Nacht gut. Heute morgen die Straße irgendwann gehört. Ist gut befahren mit LKWs und PKWs. Nachts aber ruhig.
Von den Mitcampern war nix zu hören und auch kaum was zu sehen.
Um 10 Uhr will ich heute los. Das schlechte Wetter aus Osten sitzt uns etwas im Nacken. Daher, klar machen und los. Entsorgung fällt aus, da manövriert sich gerade eine Weissware an die V&E Stelle...auf warten hab ich keine Lust. Also los.
Der Plan: nochmal in die Bardenas Reales. Zu einem Aussichtspunkt. Nicht die Standardstrecke sondern eine einsamere und abgelegenere Route in die Halbwüste rein. 17 Kilometer.
Erst auf Asphalt durchs Dorf, kurz danach der Wechsel auf Schotter und Dirt Road. Wir rollen auf breiter Strecke zwischen den Grasfeldern hindurch. Niemand außer uns unterwegs. Wir kreuzen nochmal kurz Asphaltstraße, dann gehts weiter auf Lehmboden. Der zum Glück gut trocken und somit einfach befahrbar. Nur hier und da noch etwas feuchte Stellen die erahnen lassen, wie heftig es hier auf den Pisten wird, wenn es Regen gibt.
Nach einigen Kilometern lasse ich noch die Drohne in die Luft. Aus der Luft das Ganze natürlich noch etwas spektakulärer. Ich fliege jedoch bodennah und nicht sehr hoch. Das Militär ist nahe und ich hoffe, unter dem Radar zu fliegen.
Die Wüste ist grün und blüht. Wir rollen zwischen den Feldern durch, Weg nun einspurig und hier und da etwas ruppig. Unterm Strich aber gut zu fahren.
Kurz vor dem Ziel lasse ich nochmals die Drohne in die Luft. Denn nur mit ihr kann ich die Anfahrt auf das Plateau am Abgrund ordentlich filmen und einfangen. Die Aufnahme gelingt...wow...geil. Wir stehen auf der Aussichtsplattform und schauen über einen großen Teil der Halbwüste. Bis zur Militärbasis und noch weiter. Was für ein Blick. Schade ist die Luft etwas diesig und der Himmel nicht klar.
Der Blick gewaltig, die Landschaft grandios. Unterschiedliche Gesteinsfarben und Formen. Selbst die Sonne zeig sich noch ein wenig und die Temperatur lässt es zu, dass ich ein 3Bears Frühstück auf meinem Dach einnehme. Und niemand hier außer uns. Keiner. Es kommt auch niemand mehr. Weit und breit kein Mensch. Hammer!
Nach ausgiebiger Pause starte ich gegen 13 Uhr wieder den Motor. Der Tag ist noch nicht zu Ende. Ich hab da noch einen Aussichtspunkt gesehen, 6 km von hier. Wir düsen über Dirt Road hin. Auch hier...niemand. Nur wir. Wieder eine tolle Aussicht in die Wüste. Besuch dieser beiden Sports auf jeden Fall lohnend.
Hier hole ich nun doch tatsächlich das erste mal auf dieser Tour meinen Front Runner Stuhl raus. Setze mich in etwas letzten, diesigen Sonnenschein und genieße einfach mal nur. Okay...nebenher checke ich, wie wir aus der Wüste wieder rauskommen. Wollen hier ja nicht vom nahenden Regen überrascht werden. Das wäre bei dem Lehmboden fatal.
Nachdem die Sonne weg ist, die Wolken dunkler werden, lasse ich den Motor an und haue ab. 13 km noch bis wir wieder Asphalt treffen. Wieder geht es zwischen Feldern durch. Später aber auch an Bergen entlang. Wow....tolle Strecke. Ein Matschloch versaut mir noch Kamera und Pullover. Dafür bekommt der KaiMAN kurzfristig echten Offroadlook. Selbst die Scheibe bekommt Lehm ab. Geil! :)
Als wir wieder auf eine Schotterstrecke treffen, stoppe ich und pausiere. Wo sind wir eigentlich?
Stellt sich heraus, wir sind auf der "Ringstraße" der Bardenas Reales. Wenn wir hier links fahren, kommen wir zur Militärbasis und wieder auf Asphalt und raus aus der Wüste. Quasi gleiche Strecke
raus wie gestern. Klingt vernünftig und löst auch die Frage: Wo nächtigen? Gibt hier ja einige kostenfreie Stellplätze. Suchen wir uns halt nochmal einen aus. Jenen in Fustiñana, da gibts
keine Bäume! Von denen tropft es sonst nervig aufs Dach bei Regen.
Wir bewegen uns durch einen Graben auf die Schotterringstraße und folgen ihr. Treffen beim Militär nochmal auf einen Fuchs und dann auf Asphalt. Beim Visitor Center werfe ich kurz noch Müll weg und es beginnt zu regnen. Schnell noch die Scheibe einsprühen und dann den Dreck wegwischen. Funktioniert ohne Schlieren und Sauerei.
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Je näher wir unserem Stellplatz kommen, desto mehr regnet es. Erste Pfützen bilden sich schon. Das schöne Wetter für die nächsten Tage leider Geschichte. Nach 20
Minuten Fahrt erreichen wir Fustiñana und finden den Stellplatz auf anhieb. Der ist noch so neu, dass er nicht auf Google Maps verzeichnet ist. (42.021398, -1.479064).
Kostenfrei, weg von der Straße, 3 Weisswaren stehe dort, am Strom hängend. Unsereins parkt sich in die großzügige Parkbucht rückwärts rein. Draußen Regen....eine kurze Runde laufe ich noch. Strom
gibts auch, for free. Aber nur auf der Seite, wo die Weisswaren stehen. Bei uns sind die Verteiler noch nicht montiert. Aber egal...Strom hab ich genug.
18 Uhr. Laptop auf den Tisch und an die Arbeit. Wo bei anderen der Feierabend beginnt, startet mein Arbeitstag. Bis 20 Uhr schneide ich, danach haue ich mir Tiefkühlgemüse in die Pfanne, zwei Packungen Reis dazu, zwei Wienerli die noch rumliegen werden reingeschnitten, Curry, Olivenöl, Knobi und Salz. Alles in eine Pfanne....fertig.
Und weil es zu viel ist, bleibt für morgen auch noch was übrig. Praktisch. Essen für morgen also auch gesichert. .
Zum Abendessen schaue ich Monas Video zum Thema neue Location. Freu mich drauf und bin gespannt, wie alles wird. Aber...ne Menge Arbeit wird es geben, bis alles
fertig ist. Oh je....
Um Mitternacht tippe ich nun diese Zeilen und bin reif fürs Bett. Draußen pausiert der regen, wie es hier morgen weiter geht, weiss ich derzeit noch nicht. Wir ziehen wohl gen Osten ab, aber
wohin, wie weit und was machen? Lassen wir uns mal überraschen!
Für heute gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Kai und Team Wüste
GPS Koordinaten:
abends: Stellplatz Fustiñana
Unsere heutige Route: ca. 90 km
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Wuffi (Montag, 16 März 2026 13:28)
WOW.. was für Bilder, was ein Spot.. HAMMER