24.03.2026, Untersuchung
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Hallo zusammen,
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um 6:30 Uhr klingelt der Wecker. Wach ich bin. Der Puls höher als sonst, die Aufregung spürbar. Aufstehen, nix essen oder trinken. Die Nacht war kalt, der Himmel klar und es dürfte heute wohl sonnig werden. Viel mitbekommen werde ich davon aber wohl nicht.
Um 8:10 Uhr bin ich bereit. Habe meine Unterlagen und mache mich im Sonnenschein auf den max. 10 minütigen Weg zum Uni Spital. Um 9 Uhr hab ich Termin zur Magenspiegelung, halbe Stunde vorher soll ich vor Ort sein weil noch ein Zugang gelegt werden soll. Geplant ist eine Magenspiegelung und Weitung der unteren Speiseröhre beim Übergang in den Magen.
Eingang ins Gebäude ist der Gleiche wie beim letzten Besuch hier, mit dem einen Lift hoch, dann zum nächsten und bis in den 6 Stock. Eine freundliche Mitarbeiterin weist mir den Weg zum zweiten Lift, hier geht man also nicht verloren.
An der Anmeldung sind die Damen sehr freundliche, finden mich und meinen Termin sofort im System, einige Dinge darf ich noch unterschreiben und dann weiter zu meiner Liege im Bereich "D".
Dort empfängt mich kurz darauf auch eine Krankenschwester, kurzes Gespräch, wenig später wird der Zugang gelegt und ich werde ans Blutdruck Gerät angeschlossen. Liege somit bequem auf meiner Liege.
So liege ich erstmal 10 Minuten bis die Assistentin des Professors kommt und ein kurzes Gespräch mit mir führt. Wenig später kommt die Krankenschwester wieder und es geht los. Mit meiner Liege werde ich in den "OP" geschoben. Ein Raum ohne Fenster mit ner Menge Apparate und Displays. Nochmal ein kurzes Gespräche mit der "OP" Schwester, dann kommt auch schon der Arzt und wir besprechen kurz die Lage und was geplant ist. Aufgrund der allgemeinen Situation, ist er nicht sicher, ob er eine Weitung heute machen kann. Erstmal möchte er sich einen Überblick verschaffen und dann entscheiden, wie weit er heute geht. Lieber Vorsicht walten lassen, als etwas kaputt machen. Gesunde Einstellung, wie ich finde.
Sauerstoff gibts noch für mich, einen Zahnschutz in den Mund und schon wird das Narkosezeug eingeleitet. 9:15 Uhr ist es. Erst merke ich nichts, dann verschwimmt die Welt leicht...und ich bin weg. Bekomme von den nächsten 2 1/4 Stunden nichts mit.
Als ich langsam erwache sehe ich auf dem Monitor des Blutdrucks, dass es 11:31 Uhr ist. Huch...das ist aber spät. Was war los?
Eine Krankenschwester schaut kurz nach meinem Erwachen rein, fragt wie es geht, ob alles in Ordnung sei. Ich solle mir Zeit nehmen, wach zu werden, es bestünde keine Eile. Ich frage nach etwas Wasser, habe etwas Halsschmerzen, vermutlich vom eingeführten Schlauch.
15 Minuten später, ich bin etwas wacher und halbwegs aufnahmefähig, kommt der Arzt vorbei und gibt eine kurze Zusammenfassung.
Der Eingriff ging deutlich länger als geplant weil alles nicht komplikationslos lief. Mit der eigentlichen Sonde kam er nicht in den Magen. Der Durchgang zu eng in
den Magen.
Mit kleinerem Gerät und durch die Nase war es dann möglich, Magen soweit okay, Speiseröhre jedoch nicht.
Eine Stunde lief der Eingriff, Proben wurden noch entnommen und versucht, etwas geringfügig zu weiten...wenn ich mich recht an seine Worte
erinnere.
Die Speiseröhre ohne Funktion, gezeichnet von Reflux und ...naja....ich erspar euch hier weitere Details. Sagen wir es so: sie sieht nicht gut aus.
Weiteres Vorgehen: als nächstes ein CT Termin um ein Gesamtbild zu bekommen der Situation. Danach, in 5 Wochen nochmal eine Magenspiegelung. Säurehemmer bekomme ich noch verschrieben. Und wenn die beiden Termine durch sind, schauen wir weiter. Ernähren soll ich mich möglichst flüssig.
Der Arzt geht, ich bleibe mit meinen Gedanken noch etwas liegen. CT Termin...tja....wann? Wie soll es mit Reisen nun weiter gehen? Bevor ich den Termin nicht habe, kann ich nicht los. Und die restlichen Infos waren jetzt auch nicht sonderlich erbaulich.
Die Krankenschwester kommt, ich setze mich auf, bleibe etwas sitzen, der Keislauf spielt mit. Wenig später packe ich meine Sachen, verabschiede mich und sage Danke für die top Behandlung und mache mich auf den Weg zum KaiMAN. Den erreiche ich ohne Zwischenfälle. Bin aber noch so im Eimer, dass ich mich geradewegs hinten ins Bett lege und warte, das was passiert.
Kopfschmerzen kommen, der Bereich der Speiseröhre beginnt zu schmerzen...gegen 15 Uhr schlafe ich endlich mal ein und wache erst nach 18 Uhr wieder. Fühle mich etwas besser. Stehe auf, baue mir eine Suppe. Muss mich aber immer wieder zwischendurch hinlegen weil ich Schmerzen in der Speiseröhre habe und die sich im liegen mit etwas Wasser besser bekämpfen lassen als im stehen. Das Kochen dauert also etwas länger...aber ich bekomme es irgendwie hin und hab ne Stunde später eine Gemüse-Kartoffelsuppe vor mir und esse langsam und vorsichtig.
Die Schmerzen in der Speiseröhre nach dem Essen weg, die Kopfschmerzen besser aber noch da. Bis 23 Uhr bin ich noch auf, sitze etwas am Laptop und gehe später schlafen. Für heute reichts. Hoffe, morgen bin ich fit. Es soll ja noch nach Innsbruck gehen, der KaiMAN muss zu MAN.
Soweit also mal der heutige Tag, eher einer zum vergessen. Aber leben geht weiter...von daher...machen wir hier auch weiter wie bisher. Die Krankheit lassen wir hier nicht den Content bestimmen. Ich mache das Beste draus, auch wenn ich gerade noch nicht genau weiss, was das genau ist.
Gute Nacht und viele Grüsse
Kai und Team
PS: Wenn ihr keine Ahnung habt und mehr wissen möchte, empfehle ich euch auch den Blog der ersten Untersuchung zu lesen. Da gehe ich etwas näher auf die Krankheit ein.
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Ulrike Siebers (Sonntag, 05 April 2026 19:52)
Lieber Kai�, kann sehr gut nachvollziehen wie es Dir ergangen ist und ergeht.
Gut ist, dass du es erstmal wieder überstanden hast, auch wenn noch nicht klar ist, wie es für dich weitergeht. Das tut mir sehr leid für Dich und hoffe, dass du sehr schnell die weiteren Termine für die Untersuchungen bekommst.
Du wirst das alles schaffen egal was kommt, davon bin ich sehr feste überzeugt!!!
Du hast schon vieles geschafft und so wirst Du das jetzt auch schaffen.
Und du bist in der glücklichen Lage halt in deiner Familie zu haben, Deine Bärenbande�❄️�❄️��, gute Freunde und viele Follower die Dir ebenfalls bestimmt die Daumen drücken!
Ich denke an dich, freue mich weiter auf schöne Videos und Berichte von dir!!!!
Von ❤️wünsche ich Dir alles Liebe und Gute �!!! Ulrike���
Reyhan (Sonntag, 05 April 2026 20:19)
.."machen wir hier auch weiter wie bisher. "
Nimm ruhig mal einen Gang raus ! Gesundheit hat Vorrang vor allem anderen !
Daumen sind gedrückt, dass die Termine flott gegeben werden können und Du Klarheit bekommst.
Matthias (Sonntag, 05 April 2026 22:49)
Lieber Kai, einfach nur alles Gute � und das nötige Durchhaltevermögen.
Herzliche Grüße, Matthias
Marion (Montag, 06 April 2026 08:06)
Lieber Kai, von uns auch alles Gute, Durchhaltevermögen und Geduld. Wir drücken fest die Daumen, dass Du bald die nächsten Termine hast und planen kannst. Aber Gesundheit ist das Wichtigste �
Alles Gute Marion und Jürgen
Kerstin (Montag, 06 April 2026 08:24)
Lieber Kai,
wir drücken Dir ganz fest die Daumen, dass Du die Termine für die weiteren Untersuchungen möglichst bald bekommst und hoffen, dass Dich Deine Bärenbande unterstützt. Schön, dass Du Deine Familie hast und gute Freunde, die Dir auch beistehen.
Wir denken an Dich und wünschen Dir alles Gute und viel Durchhaltevermögen.
Liebe Grüße
Kerstin und Christoph
Achim Erve (Montag, 06 April 2026 20:04)
Lieber Kai, für dich weiter alles Gute. Ich drück dir die Daumen, das alles gut wird. Und um das Reisen mach dir mal keine Sorgen. Ich bin sicher auch bei deinen Alltagserlebnissen fiebern alle (so wie ich ) mit . LG Achim
Schmidt, Jutta (Dienstag, 07 April 2026 08:20)
Guten Morgen, Kai,
ich schließe mich all den guten Wünschen an,fühle auch mit dir. Danke für deine Offenheit und Vertrauen in alle Follower. Du schaffst das! Mit allen guten Gedanken grüße ich dich, Jutta, die schon lange mitreist.
Michel Brebsom (Dienstag, 07 April 2026 10:13)
Hallo Kai,
Ich kannte vor vielen Jahren eine alte Dame, die auch ein Problem mit ihrer verengten Speiseröhre hatte. Weiss nicht ob es ein ähnliches oder gar das gleiche Problem wie deines gewesen ist. Sie ernährte sich ausschließlich von Suppen und Püriertem. Da sie keine Familie und kein Auto hatte, begleitete ich sie immer bei ihren Einkäufen im Supermarkt, bis sie im Alter von 100 (!) Jahren an Altersschwäche starb.
Das war vor über 20 Jahren. Heute gibt es sicherlich mehr Wissen und Erkenntnis über diese "Krankheit". Ich drücke die Daumen, dass die Ärzte eine Lösung finden, damit du dich wieder relativ "normal" ernähren und dein Leben sorglos genießen kannst.
Und vielen Dank für die interessanten Reisen, auf denen du uns mit nimmst, die schönen Filmaufnahmen, deine charmant-witzig-ehrliche Art-und-Weise. Dass du von deinen gesundheitlichen Problemen sprichst ist auch nicht selbstverständlich. Hut ab!
LG
Misch