31.03.2026 CT Termin
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Hallo zusammen,
schönen guten Morgen. Ich wache vor dem Weckerklingeln auf und sogleich schießt mir in den Kopf: heute CT Untersuchung und....wo kann ich die Papiere für morgen ausdrucken?
Doch erstmal Heizung höher stellen per App. Sonst kann ich nie aufstehen.
Danach, Handy ja schon in der Hand, schaue ich mir die Karte auf Google Maps an. Wir stehen oberhalb von Rorbas...Bühlach gleich ums Eck....da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Da wohnt doch Ralf! Mein Schwager! Ich schreibe ihm ne WhatsApp....kannst du mir zwei Seiten drucken?
Er antwortet wenig später: ja klar, kein Problem. Kannst am späteren Nachmittag abholen bei mir.
Uff....gut...tausend Dank Ralf....Retter in der Not.
Um 9:00 Uhr rum fahre ich ab. Draußen gerade ein Schneeschauer vorbei, alles nass und kalt mit nur 2 Grad. Was bin ich froh, tut die Aquahot problemlos.
Runter vom Berg, durch Bühlach, auf die Autobahn...kurz darauf am Flughafen, P60 Parkplatz für große Autos. Die Schranke zum Parkplatz hebt sich, die Buchung hat also wieder prima funktioniert. Jene für den 2. April konnte ich übrigens problemlos und ohne Kosten stornieren.
Bis 10:00 Uhr sitze ich noch in Zottl und warte, dann laufe ich los zum Spital rüber. Paar Minuten entspannter Fußweg unter Autobahnen hindurch. Gleicher Eingang wie immer, 6. Stock, Röntgen.
Am Empfang muss ich kurz warten, nach der Anmeldung darf ich mich noch 5 Minuten setzen und schon geht es weiter gen Untersuchungsraum. Pullover aus, T-Shirt kann ich anlassen. Knappe 20 Minuten warte ich nun in diesem Umkleideraum bis es auf der anderen Seite klopft und ich in den CT Raum komme. Dachte ich, da steht eine riesen Röhre, so hab ich mich getäuscht. Es steht eine auf beiden Seiten offene Röhre die maximal n Meter breit ist. Wer also Platzangst hat, muss hier keine haben. Kein Gefühl von eingesperrt sein.
Ich lege mich auf die Transportliege. Ein Zugang wird gelegt, Blut genommen um zu prüfen ob meine Nieren funktionieren. Die müssen ja später das Kontrastmittel rausfiltern. Dann gehts los. Erst ohne Kontrastmittel. Dann wird es eingespritzt, brennt ein ganz klein wenig und ich habe ein Gefühl, als müsse ich auf die Toilette. Alles nicht wild. Nochmal werden Aufnahmen gemacht. Die Maschine sagt dabei immer an, wann man atmen darf und wann nicht. Alles easy. Nach 10 Minuten bin ich fertig, der Zugang wird entfernt, ich ziehe mich an, verabschiede mich am Empfang und fahre mit dem Lift zurück an die frische Luft.
Uni Spital ist schon genial. Geht schnell, keine ewige Warterei, mordernste Apparate, freundliches Personal. Ich finde hier nichts negatives. Fühle mich gut aufgehoben.
10 Minuten später, es ist 11:15 Uhr, bin ich zurück bei Zottl. Setzte mich in die Dinette, starte den Rechner, sichere Videodateien und mache mir eine Suppe mit Nudeln und Kartoffeln. Noch nichts gegessen heute.
Nach dem Essen, es ist Mittag, klingelt mein Telefon. Das Uni Spital ist dran. Es geht um den Termin vom 2. April der ja gestrichen ist. Sie sehen für die erste Mai Woche einen neuen Termin vor. 9:15 Uhr. Passt. Ist notiert!
Hoffen wir, dass die Speiseröhre dann so aussieht, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden können.
Überlegen muss ich mir nun, wie ich das mit dem Reisen im April mache. Viel Zeit bleibt nicht. Zumal der KaiMAN ja auch noch nicht fertig ist bei MAN. Und Mona und Niko müssten auch noch 2-3 Dinge daran machen....
Naja...schauen wir mal...ich tippe jetzt erstmal den Blog von gestern und heute. Gegen 16 Uhr fahren wir weiter zu Ralf, danach irgendwo evtl. noch einkaufen und weiter gen Sattel.
Und so treffe ich um 16 Uhr bei Ralf ein, stehe aber vor dem falschen Gebäude. Zum Glück sieht Ralf mich, ruft rüber und so bin ich am Ende doch noch richtig.
Kurzes Treffen mit Ralf, er hat alles ausgedruckt, danke dafür und wie ich so bei ihm bin, merke ich, dass etwas nicht so ganz stimmt bei mir. Schmerzen in der Speiseröhre, Kopfschmerzen... Ich ziehe daher recht schnell wieder ab und fahre gen Zürich, stehe vor Schlieren noch im Stau und merke dann....es geht nicht weiter. So fahre ich hinter Schlieren ab, parke mich auf einen 5 h Parkplatz und lege mich ins Bett. Trinke Wasser und hoffe, das Schmerzen und Allgemeinzustand irgendwann besser werden.
Kommt das vom Kontrastmittel, dass mir beim CT gespritzt wurde? Wobei Schmerzen in oder an der Speiseröhre jetzt nichts außergewöhnliche sind. Das hab ich auch seit 40 Jahren immer wieder. Meist hilft nur hinlegen und Wasser trinken.
Nach 1,5 liegen, fahre ich weiter. Merke aber...weiterhin nicht gut. Kurz vor Zug fahre ich somit unseren Standardrastplatz an, lege mich nochmal hin, wärme mir Suppe auf und esse sie. Danach geht es etwas besser. Mittlerweile Dunkel, die Schneeschauer durch und ich soweit fit, dass ich noch schnell entsorge.
Im Anschluss machen wir uns auf die letzten Kilometer in die Berge. Fahren durch Baar an Zug vorbei, den Berg hoch gen Unterägeri, nach Oberägeri und dann links hoch auf den Raten. Rund 1.200 m hoch und fett Schnee. Es sieht aus wie im Januar. Straße frei, Temperatur minus 1 und ne Menge Schnee und weisse Bäume.
Oben angekommen leuchtet das Restaurant Raten und der Parkplatz ist schwarzgeräumt und absolut leer. Ich stelle uns hin, mache noch schnell ein paar Aufnahmen vor der Tür, gehe wieder rein, lege mich noch 30 Minuten auf die Dinettesitzbank und gebe dann auf. Ich muss ins Bett. Schlafen...und hoffen, dass es morgen besser geht. Der Kopf schmerzt, ich fühle mich wie vom Bus überfahren....nix wie nach hinten.
Für heute also gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Ein lädierter Kai und Team
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1. April 2026
Guten Morgen,
um 7:15 Uhr wache ich langsam auf. Vor dem Wecker. Gut geschlafen und der Gesamtzustand deutlich besser als gestern. Kopfschmerzen weg, Speiseröhre auch okay. Heizung höher stellen und warten. Dann aufstehen, vor die Tür. Etwas Neuschnee gab es, der Himmel in Richtung Osten freundlich, in die andere Richtung bewölkt.
Frühstück fällt aus mangels Zeit und Essen. Kurz vor die Tür in die Kälte, schön schaut es aus bei Licht. Sooo viel Schnee....ein Wintermärchen Anfang April hier oben. Doch genießen oder Drohne fliegen ist nicht. Ich muss um 9 Uhr beim Arzt sein. Wir müssen los.
Um 8:15 Uhr rollen wir an, runter nach Oberägeri, dort links und dem Ägerisee folgend nach Morgarten und nach Sattel. Ist es im Ägerital noch wolkig, scheint in Sattel die Sonne. Ordentlich Schnee haben sie hier auch. Voller Winter.
Im Zentrum beim Rathaus finde ich einen Parkplatz für Zottl, warte noch etwas weil zu früh und gehe dann um 8:55 Uhr los. Kurz über die Straße in die vorläufigen Praxisräume des Gesundheitszentrums Sattel. War hier noch nie, bin hier eigentlich auch nur um mir meine Gesundheit bescheinigen zu lassen um weiterhin Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen bewegen zu dürfen.
Vor Ort melde ich mich an, muss als Neupatient noch was ausfüllen, werde gewogen (73 kg mit Kleidung ohne Schuhe, das ist voll okay) und gemessen, warte noch kurz im Wartezimmer und dann holt mich die Ärztin ab. Die ist super nett, entspannt, freundlich und sehr interessiert an dem, was ich beruflich mache. Die Untersuchung läuft problemlos. Sehtest, Hörtest, abhören...alles bestens bei mir. Meinen Führerschein kann ich also weiter behalten, bescheinigt sie mir.
Am Chechout bekomme ich noch eine Rechnung über 150 CHF und stehe um 9:35 Uhr wieder vor der Tür in der Sattler Sonne und freu mich, dass alles so easy gelaufen ist. Super Sache! Hier geh ich wieder hin, wenn ich mal wieder eine Ärztin brauche.
Ich lauf zurück zu Zottl, Motor an und ab zur Wohnung. Dort parke ich, setze mich noch schnell an den Rechner und erledige ein paar Banksachen. Um 10:30 Uhr mache ich mich mit einem gut gefüllten Wäschekorb auf in Richtung Wohnung. Die steht noch, innen treffe ich auf meine lieben Mieter. Die haben ein Frühstück vorbereitet und so stelle ich schnell eine Maschine an und anschließend frühstücken wir gemütlich zusammen. Gibt viel zu erzählen, sie waren reisen, ich auch.
Mit den beiden stimmt es weiterhin perfekt. Bin so froh, das sie nun in meiner Wohnung wohnen, es ihnen gefällt, sie sich wohl fühlen.
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Nach dem ausgiebigen Frühstück topfe ich die Wäsche von der WM in den Trockner und suche mir einige Kisten im Keller zusammen mit meinen Küchenutensilien die darin lagern. Nehme ich mit zu Mona und Niko. Die bekommen ja in der neuen Location eine vollwertige Küche, somit müssen sie das Zeug nicht kaufen sondern können meine Sachen wie Töpfe, Schüsseln, Besteck, etc. verwenden. Macht ja irgendwie Sinn. Auch meine Starlink Antenne kommt mit, ein Raclette, Staubsaugerroboter, ein Globus, etc.. Hoffe, wir finden für alles mal Verwendung.
Zig mal laufe ich in der Folge hoch zur Straße wo Zottl steht und fülle ihn mit Kartons. Straffes Sportprogramm heute. Immerhin sonnig und trocken.
Als alles im Van ist, gibts noch n Stück Kuchen und um 14:30 Uhr verabschiede ich mich von meinen Mitbewohnern. War schön mit und bei euch. Dankeschön für alles!
Nun aber weiter gen Dornbirn in Österreich. Heute fahren wir zum ersten mal direkt den neuen Standort von Mona und Niko an. Die Küchenutensilien müssen raus aus Zottl, sonst kann ich nicht mehr darin wohnen. Bad und Gang sind komplett vollgestellt.
2 h später erreiche ich nach Stau und Müllentsorgung endlich Dornbirn, parke vor dem Tor. Monas Schwiegermutter lässt mich rein und nach einem kurzen Rundgang, lade ich aus. Die Zwischendecke der Halle zur Hälfte schon raus. Wow....sooo viel Platz. Eine Treppe von unten in den ersten Stock ist in der Halle nun montiert, der Kaffeeautomat steht, Wasserleitungen sind gelegt. Es geht gut vorwärts. Alle ziehen an einem Strang...is auf Mömax. Von denen soll die Küche kommen. Zugesagt waren Lieferung und Aufbau für Montag. Heute ist Mittwoch. Es gibt keinerlei Info was los ist. Das ist ein richtiger Saftladen wie mir scheint.
Im weiteren Verlauf arbeite ich etwas mit Bauschaum, entferne Krepppapier an Tür und Fenster, Helfe beim aufhängen von Lampen, bespaße Mara, trage die ganzen Küchenkartons und alles andere aus Zottl hoch bis zum Aufenthaltsraum.
Um 20 Uhr beenden wir den heutigen Tag und fahren zurück nach Wolfurt. Da ist Niko noch am schrauben an einem Sprinter. Gesundheitlich gehts ihm zum Glück besser. Dennoch, heute geht nix mehr. Alle platt und müde. Daher fahren Mona, Niko, Mara und Schwiegermutter nach Hause und unsereins setzt sich in Zottl. Schneidet und schreibt diese Zeilen. 23:33 Uhr jetzt. Und so langsam merke ich....Zeit fürs Bett. Die Aufnahmen von heute werden weder gesichert noch bearbeitet heute. Das muss ich morgen irgendwie dazwischen quetschen.
Die nächsten Tage werde ich hier weiter so gut es geht mithelfen. Morgen wieder streichen, umziehen, Sachen schleppen. Hoffen, dass die verdammte Küche bald kommt und Fahrzeuge bewegen oder Dinge holen oder bringen. Wo man mich braucht, bin ich gerne. Das ist Ehrensache!
Für jetzt beende ich den Tag aber und sage gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Kai und Team Malbär (siehe Video)
GPS Koordinaten:
abends: MegaMobil Campervans, Wolfurt
Unsere heutige Route: ca. 130 km
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