Montag, 13.04.2026
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Hallo zusammen,
schönen guten Morgen. Montag....von Palettenwagen und Gerumpel werde ich irgendwann geweckt. Schon hell draußen...frühe Anlieferung bei Mona und Niko in Wolfurt. Zum Glück schlafe ich nochmal ein und wache gegen 8:30 Uhr wieder auf. Per App stelle ich meine Aquahot Heizung an und warte, bis es wärmer wird. Über Nacht war sie aus. Diesel sparen. Gebot von Friedrich.
Aufstehen, kein Frühstück, parat machen für die Abfahrt. Gegen 10 Uhr soll ich in Dornbirn sein und einen Sprinter zu Walser fahren. Jenes Ungetüm mit Marquard Fahrwerk.
Da mir jedoch bei der Abfahrt noch Tino über den Weg läuft und wir kurz noch labern, ich noch Milch kaufen muss und Müll wegbringen, komme ich erst um 10:15 Uhr in Dornbirn an.
Mara kommt mir entgegen gerannt und freu sich riesig mich zu sehen. Seit ich öfter mit ihr Fussball spiele, ist ihre Freude mich zu sehen nochmal gewachsen.
Von Mona bekomme ich Schlüssel und Kennzeichen und schon bin ich weg. Besteige den enorm hohen 7 m Sprinter und fahre ab. Das Fahrwerk macht einen prima Eindruck. Der Sprinter schwankt weniger und liegt satt. Da er noch leicht ist, spürt man Gullideckel und ähnliches noch gut, doch mit steigendem Gewicht dürfte sich das reduzieren. Die Fahrt macht Spass über Land. Autobahn ist nicht, die Fuhre ist aufgelastet. Wer diesen Sprinter bekommt, kann sich echt auf ein cooles Fahrzeug freuen!
20. Minuten später bin ich bei Walser. Nehme die Kennzeichen ab, gebe den Schlüssel ab und warte auf meine Rückfahrgelegenheit. Die kommt 10 Minuten später in Form eines Audis mit Mona drin. Die hat sich doch tatsächlich verfahren und ist eine Autobahnabfahrt zu weit gefahren. Mei o mei...ein echter Montag...und es soll nicht besser weiter gehen.
Auf unserer gemeinsamen Rückfahrt nach Dornbirn stoppen wir noch kurz bei nem Bäcker. Mona hat bei mir gelernt, ist ohne Geld unterwegs, daher komme ich in den Genuss, auch mal was zahlen zu dürfen. Überraschenderweise hab ich nämlich tatsächlich mal meinen Geldbeutel einstecken. Verrückt!
Als wir in Dornbirn mit Bäckertüten einlaufen und uns auf ein entspanntes, kurzes Mittagessen freuen, ist schon wieder Feuer in der Hütte. Frustriert und genervt kommt uns Niko entgegen. Er kann beim Kundenfahrzeug, einem Fiat, die Alpha Dynamik Trittstufen nicht verbauen. Die Dackel von Alpha Diynamik haben Aufnahmen verändert ohne was zu sagen. Nun braucht es ein anderes Nietgerät. Nicht mer M10 sonder M12. So ein Nietgerät, ein elektrisches, hat Niko nicht vor Ort. Bisher nie benötigt.
Es wird rumtelefoniert bei allen Partnerfirmen im Umkreis...doch niemand hat so ein M12 Nietgerät. Es ist zum verrückt werden.
So eine gravierende Änderung und Alpha Dynamik informiert nicht darüber. Was ein Saftladen. Somit geht es an dieser Front erstmal nicht weiter. Erst muss ein M12 Nietdingens angeschafft werden. Schöner Scheiss. Die Dinger sind teuer!
Ich kaue derweil möglichst unauffällig an meiner Laugenstange. Und weil weder Regale noch sonst irgendwas heute kommt, bei dem ich helfen könnte, setze ich mich im Anschluss an meine Kauerei in Zottl und arbeite etwas. Finalisiere das Video der letzten zwei Tage, rendere es, schreibe Blog und freue mich auf heute Abend wenn Walter und Birgit vorbei kommen. Die beiden hab ich nun ja schon ne ganze Weile nicht mehr gesehen.
Gegen 16 Uhr bewege ich meinen Hintern wieder in die Halle und den Aufenthaltsraum, lade ein Video hoch, schneide und um 18 Uhr beende ich den Arbeitstag. Gehe nochmal kurz in Zottl, versorge alles und um 19 Uhr darf ich Birgit und Walter begrüßen. Schnell zeige ich ihnen noch , wo sie parken können, nämlich nicht bei den Taxis.
Im Anschluss gehts in die Halle, reden, Essen bestellen, mal wieder Tortellini und leckeren Weisswein gibts. Ein schöner und entspannter Abend zu fünft.
Um 22 Uhr brechen die beiden auf gen Hotel. Morgen um 1ß Uhr ist Übergabe ihres MegaMobils. Unsereins entscheidet: wir schlafen heute hier. Nach Wolfurt fahren nur für die Nacht macht null Sinn. Gewöhnen wir uns also schonmal dran, dass wir zukünftig hier stehen. Immerhin leicht bergab und somit so, wie wir es am liebsten haben. Watte oben, Füsse unten.
Ein wenig setze ich mich noch an den Laptop, schreibe diese Zeilen und hoffe, dass es morgen ein wenig mehr zu machen gibt in der Halle. Und mit jedem Tag, der nun verstreicht, hoffe ich auch, vom KaiMAN positive News zu hören.
Um Mitternacht klappe ich den Laptop zu und beende diesen Arbeitstag. Schauen wir mal, was morgen so läuft. Was ich jetzt schon sagen kann: es geht gut ab!
Gute Nacht und viele Grüsse
Kai und Team
Dienstag, 14. April 2026 Die erste Übergabe am neuen Standort
Schönen guten Morgen,
naja, ich bin ehrlich: glatt gelogen. An diesem Morgen ist wenig schön. Grau, kühl, Nieselregen. Das nun seit drei Tagen. Macht keinen Spass. Das gibt mir keinerlei Energie...am liebsten würde ich den ganzen Tag im Bett bleiben. Geht aber nicht.
Heizung an, Aufstehen, Laptop, 3Bears Porridge Frühstück. Nase läuft heute irgendwie wieder. Zweimal niesen muss ich auch. Kommt jetzt die Erkältung zurück oder was ist los? Ich versuch es zu ignorieren.
Um 10 Uhr klingelt mein Handy. Mona: in 10 Minuten kommt die Küche, heisst es.
Also ab vor die Tür uns warten. Es dauert dann 20 Minuten, die Lieferjungs sind zur Halle 4 bei der MESSE gefahren und nicht zu Halle 4 hier bei uns. Aber sie finden uns hier noch und parken vor unserem Tor 4. Ausladen tun sie selbst, aufgebaut wird morgen durch Monteure. Sie laden sehr vorsichtig und gut aus. Macht n guten Eindruck.
In der Halle macht Niko seit 10 Uhr Übergabe des 7 m Sprinters von Birgit und Walter. Ein Mega Re-Aktiv 700 mit so allerlei Anbauten. Die Übergabe wird n Moment dauern. Ich will nicht lange stören, sage schnell moin und wechsle ein paar Worte mit Birgit, dann ziehe ich weiter in den ersten Stock. Moin Mara!
Wir spielen ne Runde Fußball, Mona stößt dazu, ich schieße den Ball über die Reling....Spiel zu ende. Ich begebe mich auf Ballsuche im Erdgeschoss...finde ihn jedoch nicht. Mara schaut von oben zu wie ich suche, bewegt ihren wolligen Hintern aber nicht nach unten. Wenn sie wollte, könnte sie den Ball locker erschnüffeln. Aber nein....sie will nicht.
Die Küchenlieferanten von Mömax tragen ohne Stress alle Küchenteile in den Aufenthaltsraum. Sind sehr vorsichtig und machen das gut. Nach ner Stunde steht der Aufenthaltsraum voller Pakete, die Küchenaufbauer kommen morgen. Nur gut, müssen wir das nicht machen! Was wir noch nicht wissen....da stimmt was nicht mit der Küche!
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Der Briefkasten hängt übrigens mittlerweile Dank meines Montagevorschlags. Magnetsch an die Gebäudewand magnetisiert mit 4 starken Magneten von STYYL. Hält super. Und wie wir den so betrachte, drückt mir Mona einen Zettel in die Hand: Hier, mitbringen aus Wolfurt!
Schön geschrieben, aber das macht es nicht besser. Sie will die verdammten Paletten die als Zierde an der Wand in der alten Halle stehen....oh man.
Die Übergabe des Sprinters ist nun auch beendet. Birgit und Walter sind happy und rollen vom Hof. Wir treffen sie aber gleich noch in Wolfurt.
So fahren Niko, der Sprinter mit Anhänger und ich nach Wolfurt. Treffen dort auf einen Tino, der versucht sich zu verstecken....ich versuch ihn dann noch einzusperren in seinem Anhänger...bin aber 5 Sekunden zu spät dran. Katzenhaft kommt er aus seinem Anhänger wieder raus und macht damit meinen Plan zu Nichte. Mist!
In der Halle steht noch immer ein 540er Van und wird am Elektrikherz durch Tino operiert. Ich mache mich daran, die Liste abzuarbeiten. Und schraube auch die riesigen Paletten von der Wand. Total verstaubt und schmutzig, sau schwer und mit ewig langen schrauben in die Wand gedübelt. Ich fluche leise vor mich hin....
7 dieser riesigen und schweren Paletten schraube ich von der Wand, wuchte sie in den Sprinter. Alter....ich bin kurz vorm kündigen! War ich die letzten Tag so frech, dass dies nun meine Strafe ist....hm.....
Niko belädt parallel zu meiner Aktivität den Anhänger mit Rädern. Sicher auch kein Spass. Aber immerhin kann man die rollen! Versuch das mal mit einer riesen Palette.
Birgit und Walter laden noch ihre Räder in den Sprinter und machen sich dann auf den Weg. Tschüss ihr beiden. Hat mich sehr gefreut, dass wir uns hier noch kurz getroffen haben. Viel Spass mit eurem neuen MegaMobil Sprinter und allzeit gute Fahrt.
Als alles verstaut ist, sagen wir Tschö zu Tino und fahren wieder gen Dornbirn. Und laden dort logischerweise alles ab. Der Stapel Würth Regal, der vorhin kurz vor unserer Abfahrt noch angeliefert wurde, liegt noch vor der Halle und wartet auf Weiterbeförderung. Was ein Glück, haben wir hier nun einen elektrischen Ameisenstapler. Sonst hätten wir den ganzen Mist manuell tragen müssen in den ersten Stock. Aber der Keks geht an uns vorüber...uff.
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Die nächste Stunde sind wir damit beschäftigt, Paletten in den ersten Stock zu transportieren. Unten beladen, mit dem Stapler hochdrücken und dort nehm ich sie mit dem Hubwagen in Empfang und fahre sie aus dem Weg. Hubwagen fahren kann ich!
Später greife ich mal wieder zum Pinsel und streiche zusammen mit Mona die rostigen Gitter vor den Fenster schwarz. Die hatten wir ja gestern abgebaut, heftig schwe, unhandlich und echt hässlich. In schwarz zwar nicht leichter aber immerhin ein wenig schöner.
Als wir damit fertig sind...kurze Essenspause. Die anderen lassen sich was vom Italiener kommen. Ich hab mir am Nachmittag schnell Kartoffeln gekocht und mache mir jetzt Bratkartoffeln mit Zwiebeln und Apfelmus. Letzteres muss gegessen werden, sonst kann ich es bald schmeissen.
Im Anschluss noch etwas Verdauungsarbeiten. Nochmal den Hubwagen schubsen, weitere Dekoarbeiten mit Mona und ihrer Schwiegermutter. Um 22 Uhr hab ich allerdings genug für heute. Verabschiede mich und setze mich in Zottl. Wollte eigentlich noch nach Wolfurt fahren, doch verwerfe diesen Plan. Zu müde, zu faul. Schlafen wir halt wieder hier an der Autobahn. Gewöhnen wir uns langsam dran.
Bis 24 Uhr schneide ich noch Video, trete nochmal vor die Tür. Die Autobahn ruhiger, die Lampe über mir geht an....oha...Bewegungsmelder drin. Draußen alles ruhig, ich mache Schluss. Feierabend für heute, das Bett ruft. Die Bärenbande, faul wie immer, waren heute erst gar nicht aufgestanden. Brei grauem Wetter kommen sie kaum ausm Bett wenn wir nicht fahren.
Für heute gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Kai
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