2. Mai 2026, Samstag
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Hallo zusammen,
Dornbirn, um 8:30 Uhr wache ich auf. Hinter meinem Van höre ich Stimmen. Einige Stimmen. Und Türen schlagen. Was ist denn hier los?
An Schlaf nicht mehr zu denken, da ich erst um 3:30 Uhr das Licht ausgeschaltet hatte, bin ich nicht wirklich fit, weder erholt noch ausgeschlafen.
Einschlafen ist nicht mehr, also aufstehen, Porridge, arbeiten und gegen 11 Uhr vor die Tür. Uff...gut warm. Die Luft viel wärmer als die letzten Tage. Der kalte Wind ist weg. Fühlt sich schon fast sommerlich an.
In der Halle noch angenehm kühl. Ich mache kurz die Runde. Alle da. Mona, Mara, Niko, Jürgen. Alle irgendwas am arbeiten.
So gehe ich zurück zu Zottl, mache ihn fahrbereit und legen ab gen Lidl. Neben mir der kleine Braune. Und das obwohl Samstag ist, er frei hat. Eigentlich passt ja am Samstag Flauschy auf mich auf. Naja...die chillt weiterhin im KaiMAN in Innsbruck.
Der Lidl Parkplatz in Dornbirn ist gut beparkt, doch bekommen wir noch einen passenden Platz. Ich bekomme noch eine Ermahnung von Friedrich, dann stehe ich draußen in der Wärme. Ich soll nur das Nötigste kaufen!
50 Euro ärmer, dafür mit Wasser, Käse, Würstli, und so einigem anderen, stehe ich wieder vor der Tür und schiebe den Wagen zu Zottl. Ausladen, einladen, verräumen. Friedrich schaut missbilligend. Ich glauben, sein "Nötigstes" deckt sich nicht mit meinem!
Motor an. Zurück zur Halle. Das Eis schmilzt sonst. Diesmal auch extra Eis für Mona mitgebracht, nachdem sie letztes mal gemault hat. Ich lerne ja dazu!
An der Halle schleppe ich mich wieder durch die Wärme, mache den langen Weg zur Küche und Kühlschrank, verstaue Eis und 1 Liter Milch in ihm
Im Anschluss kümmere ich mich um Kabelbinder und setze mich später an den Rechner. Video hochladen, Blog Korrektur lesen und all so Dinge.
Und als ich zu müde dafür werde, geh ich raus in die Hitze und schau mir Zottls linke Hecktür an. Entferne die untere, innere Plastikabdeckung, kann jedoch nix finden. Das Armaflex spielt keine Rolle. Irgendwo anders entsteht ein Widerstand beim öffnen und schließen der Tür. Hat sich da was verzogen?
Somit befestige ich die Abdeckung wieder und muss wohl nach einem anderen Grund für die Schwergängigkeit der linken Tür suchen. Vielleicht braucht es ja mal ein wenig Öl oder Fett?
Da mir jetzt verdammt heiss ist, zurück in die kühle Halle, auf meine Bank und etwas arbeiten.
Gegen 16:30 Uhr fahren Niko und ich mit dem Sprinter in den Obi. Gardinenstange, Malerrollen und n Grill. Ich darf die ersten beiden Dinge besorgen. Die richtige Stange zu finden, ist selbst für die nette Obi Mitarbeiterin nicht einfach. Aber wir schaffen es, Rollen sind kein Problem, doch später Niko bei den Grills zu finden...das ist schwierig. Ich find ihn nicht.
Verkaufen die hier sonst noch wo Grills? Ich irre in den Aussenbereich...nee....zurück...zu den Grills...und am Ende finde ich ihn in einem Abstellgang. Er wartet auf einen Obi Mitarbeiter. Denn alle Grills, die er wollte, sind nicht vor Ort. Sind das die ersten Probleme der unterbrochenen Lieferkette von Asien nach Europa? Oder ist einfach alles ausverkauft?
Am Ende wird es ein Grill der sogar noch günstiger ist als der eigentlich gewünschte, aber auch all das hat, was benötigt wird. 270 EUR statt 360. Echtes Schnäppchen.
Zahlen und zurück zur Home Base.
Dort starten Jürgen und Niko den Zusammenbau des Grills. Ich halte mich da raus, lasse das die Profis machen. Unsereins kümmert sich um die Vorhangstange für den Vorhang im Bad. Scheitere aber schon fast daran, die Stange aus der Verpackung zu bekommen.
Naja...ich schaff es mit Hilfe eines Schraubenziehers am Ende. Und letztlich, im zweiten Versuch, hängt dann auch der Vorhang an Ort und Stelle und trennt den Duschbereich schön ab. Jetzt hat der Co-Pilot etwas Privatsphäre wenn er duschen möchte.
Der Grill wird flott zusammengebaut von den Jungs. Mona und ich beschäftigen uns solang etwas mit elektrischen Hubstabler und Paletten.
Gegen 18 Uhr steht der Grill und eine fast leere Gasflasche wird angeschlossen. Dann mal los. Anfeuern mit ein paar Würstli und Brot.
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Mona stellt noch die Waschmaschine an und ich checke meine Post und finde heraus:
Post vom Schwyzer Straßenverkehrsamt. Zottl muss zum MFK am 19. Mai. So ein Mist! Ich hatte gehofft, das muss er erst im Herbst. Jetzt hat er mitten in dem Zeitraum Termin, wo wir eigentlich wegfahren wollen. Oh man...der Mist ist: Zottl soll vorher noch zum Händler, der soll ihn MFK-fein machen, so dass es nicht wieder ein Problem gibt mit irgendwas. Zudem müssen ALLE zusätzlichen Lampen ab. Die Glühbirnen zurück getauscht werden in Teelichter und so weiter.
Im ersten Moment denke ich auch noch, ich könne den Termin via Webdispo um 3-4 Wochen schieben. Kann ich jedoch nicht...finde ich später raus...bei Fahrzeugen über 3 Tonnen geht das nicht. Nun muss ich auch noch rumtelefonieren und mich aktiv um den Mist kümmern. Naja, hilft nix, muss ich wohl Montag machen.
Immerhin die Würstli schmecken gut. Wir sitzen vor der Halle in der tiefer stehenden Sonne und essen gemütlich. Die Autobahn rauscht konstant vor sich hin. Man gewöhnt sich an die Geräuschkulisse wie an Stille.
Um 21 Uhr machen sich Mona und Niko auf den Weg nach Hause. Ich bleibe noch bis 22 Uhr draußen sitzen. Das Wetter heute richtig sommerlich. Der Nordwind ist zu Westwind geworden und weniger stark, dabei wärmer. In der Sonne war es schon bald zu heiss.
Zurück in Zottl schneide ich noch bis 23 Uhr. Doch so langsam fallen mir nun die Augen zu. Letzte Nacht war kurz. Ich glaub, ich mach Feierabend für heute. Schnappe die Bärenbande, verschiebe sie von meiner Bettseite auf ihre und lege mich auf meine.
Gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Kai und Team
PS: Der Countdown läuft. Am 6. Mai verlassen wir Mona und Niko und es geht so langsam los...
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