#1398 Österreich - Die Rettung von Flauschy

13.05.2026. Auf nach Innsbruck

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Hallo zusammen, 

 

guten Morgen aus Dornbirn. Die Nacht...nicht so toll. Die Autobahn nah und im Nasebär besser zu hören als in Zottl. Die Nacht daher vor dem Wecker zu Ende. Aber immerhin das Wetter gut. Sonnig...aber kalt im Van. 

 

Aus dem Bett komm ich mit langem Arm ans Truma Panel und starte die Heizung. Schon bald wird es warm und ich muss ans Aufstehen denken. 8 Uhr rum. Um 8:30 Uhr wollen wir im Konvoi zusammen mit Mona und Niko aufbrechen. Also...raus aus meiner gemütlichen Koje im ersten Stock. 

 

Bad, anziehen, paar Handgriffe anderer Art erledigen, Filmaufnahmen und vor die Tür. Das ein oder andere muss ich noch machen. 

Jürgen ist schon da, die Halle offen. So starte ich mit meinem morgendlichen Fitnessprogramm und fülle Wasser ein. Langer Weg. 80 Liter per 10 Liter Kanne fülle ich ein. Ich laufe also mal einige Schritte noch vor 9 Uhr. 

 

Von Mona und Niko in der Zeit noch nichts zu sehen. Aber hatte ich mir schon gedacht, dass die heute hier nicht um 8:30 Uhr stehen. 

 

Nach dem Halbmarathon lasse ich mir einen Irish Cappuccino raus, setze mich in die Küche und mache einige Dinge am Laptop. Räume auch noch den Geschirrspüler aus und als das getan ist, geht das Tor auf und Mona, Niko und Mara tauchen auf. Moin. beide sehen etwas gestresst aus. Ich lass sie erstmal den Sprinter laden, Niko Wasser füllen. 

 

Mittlerweile irgendwann 9:30 Uhr. Meine Ankunft um 11 Uhr in Innsbruck kann ich mir erstmal ans Bein streichen. Aber egal. Der KaiMAN und Flauschy werden schon nicht abhauen nur weil wir später ankommen. 

 

Als die anderen drei fertig sind, der Wohnwagen angespannt, ist es 10 Uhr. Den Wohnwagen fahren sie nach Kroatien runter für Nikos Eltern die dort 6 Wochen einen Platz gemietet haben. 

So fahren wir ab, gehen noch tanken, 80 Euro, 1,959 der Liter Diesel. Gut haben wir noch halbvoll. Friedrich verkraftet es halbwegs. 

 

Jetzt aber nix wie auf die Autobahn und Meilen machen gen Innsbruck. Durch viele Baustellen geht es gen Arlbergtunnel,. Vorher noch ein Stopp. Mona muss die Go Box für den Sprinter laden. Stellt sich raus, ihre jetzige muss getauscht werden. Im 3 Jahresturnus ist das immer der Fall wird sie in der Tanke aufgeklärt. Und auch dann beginnt die Zettelwirtschaft wieder. Quittung hochladen, faxen oder mailen an die ASFINAG. Macht man das nicht, gibts ne Buße. Jetzt aber weiter. 

 

Kurz vor dem Arlbergtunnel  müssen Fahrzeuge über 3,5 T durch einen Thermoscanner. Wir nicht. Fahren in den Tunnel rein und zahlen auf der anderen Seite 13 EUR. Eine Tagesvignette für die Autobahn hatte ich noch zu Hause gelöst bei der ASINAG auf der Homepage. Mona und NIko mit Go Box nehmen an der Mautstation die LKW Spur und überholen mich so. Bei ihnen wird der Tunnel über die Box abgebucht. Spart Zeit. 

 

 

 




Das Wetter wird immer besser. Kaum noch Wolken, blauer Himmel und Sonne. Bestes Wetter um Strecke zu machen. So rollen wir weiter, durch zig weitere Baustellen, immer gen Innsbruck. 

 

30 km davor fahren die drei vor mir mit ihrem Sprinter und Wohnwagen wieder einen Rastplatz an. Mir schwant böses. Ja, und so ist es auch. Wir sagen Tschüss. Die beiden düsen über den Brenner nach Italien und Kroatien, wir nicht. 

So sagen wir bis bald, sehen uns ja spätestens kurz vor der Abenteuer & Allrad Messe Anfang Juni wieder. Das ist ja schon in knapp 3 Wochen. 

 

Die beiden fahren weiter, ich bleibe zurück. Kurz vor 12. MAN hat jetzt Mittag. Da mach ich auch Mittag. Hatte noch nix zu essen heute. Das hole ich nun nach und so baue ich mir zwei Scheiben Brot mit Käse. Esse langsam, bereite Blog und Video für heute Abend vor und um 13 Uhr fahren wir weiter. 

 

30 Minuten später bin ich in Rum und sogleich darauf in Innsbruck und fahre auf den Besucherparkplatz bei MAN. Gut haben wir nen kurzen dabei. 

 

Fabian ja leider im Urlaub, so suche ich seinen Kollegen Thomas auf und wir laufen gemeinsam zum KaiMAN. Der steht im Innenhof bei MAN, neben dem Betriebseigenen Recyclinghof. 

 

Hallo KaiMAN! Schön dich zu sehen! Könntest mal ne Wäsche vertragen. Sonst ist von außen aber noch alles dran. Innen...sieht es wilder aus. Das Cockpit etwas zerrupft. Dahinter liegen die ganzen Steuergeräte die schon getauscht wurden. Sie versuchen den 12 V Bordnetz Fehler und den Getriebenotlauf in den Griff zu bekommen. Bisher mit limitiertem Erfolg. Andere Probleme sind aber gelöst. 

 

So beginne ich nun, meine Liste abzuarbeiten. Alles mögliche muss aus dem KaiMAN in den Nasebär der nun neben dran steht. Im KaiMAN treffe ich sogleich auf FLauschy die hinten sitzt und schon wartet, dass ich sie hole. Erholt schaut sie aus, wie das blühende Leben. Flauschig, gut gelaunt, und wird jetzt erstmal ordentlich geknuddelt. Dann trage ich sie rüber in den Nasenbär wo sie sogleich auf den Rest der Bärenbande trifft. Die setzen sich alle in die Dinette und schon gehen die Erzählungen los. Lange nicht gesehen, viel passiert bei allen. 

 

Und weil ich mir das Seebärengarn nicht anhören will und kann, räume ich weiter um. Großer Topf...halllo...Lampen, Essen, Rasierer und, und, und. Ich laufe oft. Sehr oft. 

Treffe später noch auf den Chefschrauber TGE bei MAN Innsbruck und unterhalte mich eine Weile mit ihm. Er erzählt was läuft, wie die Abläufe sind, das MAN Deutschland involviert ist und es teils etwas kompliziert ist. Konzernleben halt. 

 

Im Anschluss räume ich weiter um, versuche mein Fidoo M1 Pro auf den Radträger des Nasenbärs zu bekommen. Doch klappt das nicht, die Reifen zu breit. Ich kann sie nicht auf dem Träger befestigen. Scheisse! Also Bike wieder zurück in den KaiMAN. Maximal genervt ich bin in dem Moment. 

 

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Gegen 16 Uhr bin ich fertig mit allem, verabschiede mich von Thomas. Am 1. Juni werden wir den KaiMAN abholen, fertig oder nicht, aber ab 4. Juni steht er ja auf der Abenteuer & Allrad Messe in Bad Kissingen. Falls die Fehler bis dahin nicht behoben sind, müssen wir uns mal alle zusammensetzen und überlegen, wie es hier weiter gehen soll. 

 

Ich rolle mit meinem Nasenbär vom Hof, suche die Autobahn, finde sie mit einmal verfahren und folge ihr nun zurück gen Bregenz ein Stück. 

 

Am ersten Parkplatz stoppe ich, mache Pause. Trinke was und telefoniere mit Mona und Niko. Update zu dem, was ich erfahren habe und zu meinem Eindruck der Situation. Ein längeres Telefonat. 

 

Erst gegen 17 Uhr fahre ich weiter. Noch immer top Wetter, aber ne Menge Verkehr auf der Strecke.  Fast verpasse ich noch die Abfahrt gen Fernpass. Merke es im letzten Moment, dass wir rechts müssen. Wobei...wer ist wir? Ich sitze alleine im Cockpit. Die Bärenbande hockt noch immer hinten und verzapft sich gegenseitig ihr Bärengarn.  Naja, hab ich vorne meine Ruhe und kann meinen Gedanken nachhängen. Auch gut. 

 

Ich folge der Beschilderung Fernpass, Landschaftlich echt genial. Bewaldete Bergfüße und schroffe Bergspitzen mit Schnee. Schön fürs Auge anzuschauen. 

So erreichen wir recht problemlos die höchste Stelle des Fernpasses und fahren danach ein Stück weiter als ich links einen großen Parkplatz sehe: Rastplatz Zugspitzblick oder so ähnlich. Ich fahre dran vorbei...drehe...fahre  zurück und parke auf dem Rastplatz. Wow...toller Blick Richtung Zugspitze. Gewaltig. Unten ein grosser See, in de Entfernung die Schroffen Berge. Geil! Stop lohnt. Restaurant hat aber schon zu. Bereits nach 18 Uhr. 

 

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Ich schaue mich etwas um, mache Fotos und Videos. Autos und Camper kommen und gehen. Der Parkplatz nicht unbedingt gerade, vermutlich bleibt deshalb niemand? Keine Ahnung. 

 

Ich parke später nochmal kurz um und Entscheide, dass wir heute Nach hier bleiben. Ein offizielles Verbotsschild sehe ich nicht. Und durch bin ich für heute eigentlich. Weiter fahren musd nicht sein. 

 

Somit starte ich nun den Kochprozess. Alles Gemüse muss weg, Hackfleisch auch, Maultaschen kommen auch zum Einsatz. Neue Suppe. Stund später ist diese fertig und ich esse vor mich hin. Arbeite nebenbei ein wenig. 

 

Das Essen ist lecker und geht weiterhin prima in den Magen, und bis Mitternacht schneide ich weite Videos. Draußen wurde es ruhiger je Dunkler die Nacht. Jetzt um 1 Uhr wo ich den Blog tippe, ist fast niemand mehr unterwegs. Ich auch nicht mehr lange. Der Abwasch ist gemacht, ich bin reif für den 1. Stock. 

 

Somit ist für heute mal Schluss hier. Morgen geht es weiter. Freitag wollen wir ja in der Ecke Stuttgart sein, 50. Geburtstag eines Kommilitonen, doch kenn ich die Adresse der Partylocation noch nicht. Hoffe die kommt irgendwann noch...

 

Für heute gute Nacht und bis morgen. Morgen wohl entspannter Transittage von hier in Richtung Stuttgart. Mal sehen was passiert und wo wir enden. 

Gute Nacht und bis morgen. 

Kai und das ganze Team

 

 

GPS Koordinaten:

abends: Rastplatz Zugspitzblick

 

Unsere heutige Route: ca. 270 km

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Erika (Dienstag, 19 Mai 2026 20:23)

    Danke Kai für den Blog einen schönen Abend noch Gruß Erika