#1401 Deutschland - Tour Start!

17.05.2026. LOS GEHTS! Sonntag.

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Hallo zusammen, 

 

schönen guten morgen um 8 Uhr. Der Plan, nich zu lange zu schlafen, ging schonmal auf. Aufstehen geht ohne Heizung, die Sonne scheint und die Temperatur im Van gerade so, dass ich es ohne Heizung packe. 

 

Schnell alle Duschsachen in den Rucksack und raus vor die Tür. Auch draußen nicht so kalt wie die Tage zuvor. Blauer Himmel, Sonne. Schön!

 

Ralf lässt mich rein, ich trinke noch einen Kaffee und erkläre Ralf ein paar Dinge an seiner Canon Kamera. Ruckzuck ist es 9:30 Uhr. Ups. Um diese Uhrzeit wollte ich eigentlich los...naja...dann wirds wohl etwas später. Auch egal. Wir sind ja nicht auf der Flucht. 

 

Erstmal genieße ich jetzt noch eine heisse Dusche, veraschiede mich im Anschluss von Sonja und Ral, gehe rüber zu meinen Eltern. Dort gibst noch 2xLasagne mit und ein Stück Quarktasche plus die Portion Fischsuppe von gestern. 

Die beiden begleiten mich noch zum Nasenbär, dort verabschieden wir uns und Flauschy, Lena und ich fahren ab. Der Rest sitzt hinten in der Dinette und chillt. 

 

Ja, und wo geht es hin? Ich habe lange überlegt. Diverse Optionen gab es, aber so richtig gepackt hatte mich alles nicht. Zumal wir ja auch nur 2 Wochen Zeit haben. Einge Tage vor der Abenteuer & Allrad Messe müssen wir ja schon wieder zurück sein. Daher....keine Weltreise...aber Ausland wollte ich. Nur jetzt in D rumtuckern...das war mir zu wenig. Ich wollte raus hier, bisschen was anderes sehen. Daher düsen wir heute gen Westen. Ins Nachbarland. Dort war ich mit dem Camper bisher nur auf Durchreise. Und nun nehme ich. mir mal knapp zwei Wochen Zeit für eine Ecke....die Bretagne...Frankreich also.

 

Schon viele Bücher gelesen die dort spielen und jetzt will ich mir die Bretagne mal selbst etwas anschauen. Zwei Wochen sind natürlich zu wenig Zeit für einen detailierten Blick, aber eine Übersicht werden wir bekommen. Wir drehen dort also nicht jeden Stein um, sondern schauen uns einfach mal so etwas um. Werden auch nicht in alle Ecken kommen. Aber mal irgendwo anfangen. 

 

Die Anfahrt 1.100 km. Landstraße. Geld für die Autobahn ist nicht drin. Vor allem nicht mit einem Van der 3.12 m hoch ist. Da würden wir arm. 

 

Um. 10:30 Uhr fahren wir also ab. Auf die Autobahn und gen Saarbrücken. Einiges an Verkehr, hier und da stockt es etwas, aber eigentlich läufts ganz gut und wir erreichen Die Goldene Bremm, letzt Tanke vor Frankreich, ohne grosse Probleme. Überqueren die Grenze, was niemanden interessiert, fahren noch 20 km Autobahn und im Anschluss...nur noch Nationalstraße. 

 

Unser Ziel. Ilse de Noirmoutier. Atlantik. Meer, Küste, Strand, Wind, Wellen....vermutlich auch Regen. Aber egal. Kommt wie es kommt. Wenn ich wüsste.....

 

 




 

 

Auf der Landstraße kaum Verkehr. Erst als wir auf die kostenfreie A31 kommen, wird es voller. Erstmal eine Pause. Kleiner Parkplatz, gut gefüllt, wir bekommen eine der letzten Lücken. Fischsuppe warm machen und genießen. Müll entsorgen und weiter. Nun in Richtung Paris.

 

Um 18:30 Uhr kurze Stopp: Blog freischalten! Weiter. Regen!

Von Paris sehen wir nix. Daran vorbei und mal ans Tanken denken. Langsam wird es Abend und als ich eine praktisch gelegene Tanke sehe, stoppe ich. 2,13 Euro der Liter Diesel...autsch. Und das ist schon ne Carrefour Tanke! Wir haben zwar noch 1/4 voll...aber ich mache wieder voll. Will hier nicht auf letzter Rille unterwegs sein. 

 

Im Anschluss ne kurze Pause, kleine Runde ums Auto die Beine vertreten, dann weiter. Ist noch hell, ich nicht müde. 

 

Das Licht verschwindet langsam, die verdammten Citroen Lichter machen es nicht wirklich hell vor uns. Wenn man die Ausleuchtung eines KaiMANs gewohnt ist, sind diese verdammten Teelichter eine ziemliche Zumutung. 

 

Der Verkehr wird weniger, kaum noch jemand unterwegs ab 22 Uhr. Wir ziehen unsere Bahnen auf der Landstraße. An Wiesen vorbei und durch Wälder. Hasen, Igel, Rehe, Füchse....alles unterwegs. Und alles schlecht zu sehen mit den scheiss Lampen von Stellantis. 

 

Um Mitternacht hab ich die Schnauze voll. Immer wieder geht es durch Wald, immer wieder Tiere neben und auf der Fahrbahn. Ich stoppe kurz irgendwo an der Straße und schau auf P4N App obs irgendwo n Platz zum Freistehen gibt. Nicht wirklich....aber m übernächsten Dorf ist ein kostenfreier Stellplatz. Na...dann halt so. Den fahren wir mal an und machen uns beliebt mit einer nächtlichen Anfahrt. 

 

8 Minuten später sind wir in Noyant, die Dörfer zum Teil stockdunkel. Das Wohngebiet hier auch. Aber dank Google Maps finden wir zum Stellplatz. Großer Schotterparkplatz. Gut besucht, aber noch zwei oder drei Plätze frei. Die Parzellen groß. Ich rolle vorwärts rein, Licht aus, Motor aus. 0:15 Uhr. Kurz vor die Tür. Aber nix zu sehen. Links ein Nachbar, rechts einer. Stockdunkel.

 

Ich schließe leise die Tür und setze mich im Nasenbär an den Rechner. Tippe noch den Blog von gestern und heute. Und dann höre ich den Nachbar aussteigen, ins Cockpit wieder einsteigen, Motor an und fährt 10 m weg. Stoppt, Motor aus...und steht nun mitten auf dem Schotterplatz. Hä? Was war das denn jetzt. Seltsam. Aber egal. Ist er halt links von uns weg. Auch gut. 


Ich tipp noch Blog bis 1:45 Uhr...also bis jetzt und bin nun reif fürs Bett. Morgen sind es noch so 2,5 Stunden bis an die Küste. Dürfte entspannt werden. Tanken müssen wir auch nicht, somit hat Friedrich einen entspannten Start in die Woche. 

 

Für heute Gute Nacht und bis morgen. 

 

Viele Grüsse


Kai 
und Team

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