Donnerstag, 21.05.2026. Vannes, Uni
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Hallo zusammen,
schönen guten Morgen aus Vannes. Gestern Abend angekommen, gut genächtigt. Bis kurz vor neun schlafe ich, dann holt mich die Welt so langsam wieder ein. Ich liege noch im 1. Stock, als draußen die Rasenmäher anlaufen, später gefolgt von Laubbläsern. Die mähen hier heute die Grünstreifen zwischen den Parkplätzen. Sonst war es aber super ruhig heute Nacht. Den Spot kann ich also gut empfehlen für ne Nacht in Vannes.
Aufstehen, aufräumen, und überlegen. In die City fahren oder von hier laufen? Sind knappe 2 km zu Fuss...hm.
Ich glaub ich esse erstmal und entscheide dann. Nach Porridge ist mir gerade nicht, so gibts ein schnelles Brot. Das muss weg. Und wie ich so vor mich hin kaue, entscheide ich: Der Nasenbär bleibt sehen, ich laufe in dei Stadt. Das Wetter top, sonnig und warm, kaum Wind. Perfekt für einen kleinen Spaziergang.
Gegen Mittag hab ich alle wichtigen Dinge erledigt und mache mich mit Google Maps als Navigator auf den Weg in die City. Der Weg sehr schön, erst durch Wald, dann Wohngebiet und schon bin ich unten am Hafen. Böötlibesitzer haben es einfacher. Die können mit ihrem Boot direkt bis in die Innenstadt schippern wenn sie dort einen Parkplatz finden. Hafen allerdings ziemlich voll so wie mir das scheint.
Ja, und dann mal rein in das Vergnügen Vannes. Und das ist es wirklich. Was für einen schöne Stadt. 56.000 Einwohner, so lautet auch die Postleitzahl. Kopfsteinpflaster, schmale Gassen, große und kleine Plätze, überall Restaurants und Shops. Schöne Fachwerkartike Gebäude, manche etwas schief. Selbst die Kirche passt ins Bild. Nicht pompös sondern eher Bodenständig schön. Ich hab meine Freude an Vannes und kann die City uneingeschränkt empfehlen. Hier kann man ohne Probleme einige Stunden verbringen mit Essen, Trinken, Anschauen und Bummeln. Ideale Stadt dafür.
Natürlich ist gut was los. Eine Touristenstadt hier am Gold du Morbihon. Aber alles entspannt und ruhig. Gut auszuhalten auch für mich, der nicht so auf Städte steht. Ich schlendere durch die Gassen, rieche fast an jeder Ecke den Duft von Crepes und filme und fotografiere fleissig. Gut warm ist es, bin in Tshirt und kurzer Hose unterwegs. Mehr wäre zu warm.
Am End estehe ich am Park der vor der großen Stadtmauer liegt. und denke mir: hier hätte ich auch parken können mit meinem 5,40er. Freie Parkplätze gibts gegen Geld, ohne Höhenbeschränkung und nur einen Steinwurf weg von der Altstadt. Gut zu wissen für nächstes mal. Die Parkplätze unterschiedlich groß, da passen auch 6 oder 6,40 m Fahrzeuge hin.
Und weil ich irgendwie noch nicht genug hab von der Stadt, wechsle ich die Kamera, nehme die Canon hervor und mache nochmals eine Runde durch die Altstadt. Kann mich gar nicht so richtig losreissen. Doch irgendwann ist mir die Zeit im Nacken. Wir wollen ja heute auch noch weiter ziehen.
So laufe ich gegen 14:30 Uhr zurück zum Nasenbär auf dem Uniparkplatz. Die Sonne brennt gut vom Himmel, ich komme ins Schwitzen und kürze am Ende den Weg durch den Wald etwas ab. Schön wars. Sowohl die City als auch der Weg. Mit Fahrrad könnte man auch wunderbar an der Uni parken und dann runter triebeln in die Stadt.
Im Nasenbär hält sich die Hitze in Grenzen, obwohl er voll in der Sonne steht. Tür und Fenster auf und den Gasherd an. Ein schnelles Porridge einwerfen.
Nachdem das im Magen ist: Aufräumen. Abfahrt.
Auf meinem Weg raus aus der City kommen wir noch an einem Hausbrand vorbei. Feuerwehr und Polizei schon vor Ort. Ein Mehrfamilienhochhaus brennt im unteren Bereich. Es stinkt nach verbranntem Gummi und ich mache, dass ich Land gewinne.
Später, auf der Autobahn, muss ich noch Gummireifenteilen ausweichen. Einem alten Wohnwagen ist sein vermutich alter Reifen links geplatzt. Das hätte auch übel enden können für den Faher und sein Gespann. Doch er hatte Glückm steht nun aber auf der Felge auf dem Pannenstreifen.
Unser Ziel: Quiberon. Die Halbinsel nördlich von Vannes. Soll schön sein hab ich gehört. Unser erster Anlaufpunkt ist jedoch kurz vorher. Ein großer, langer Strand. Nach dem Trubel in der City, hab ich Lust auf Meer, Sand und Wind. Doch als ich dor tankomme....Höhenbarriere. Gut, wusste ich. War auf Google Maps zu sehen. IMmerhin finde ich davor noch den letzten Platz im Parkverbot. Die Franzosen parken hier auch...also...wird schon gehen. Wir stehen niemandem im Weg. So packe ich meine Kameras und laufe durch die Höhenbarrier 300 m bis an den Strand. Der ist...breit, land und das Meer leicht wellig. Ne Menge Surfer im Wasser. Da gibts auch gleich was zu filmen. Einige machen das richtig gut.
Gegen 18:30 Uhr laufe ich zurück zum Nasenbär. Alles in Ordnung, kein Strafzettel. Ich mache uns bereit für die Abfahrt und wenig später legen wir ab. Gen Quiberon nun. Jedoch kommen wir nich weite rals 2 km. Beim Fort, in dem heute das französische Militär haust, ist ein Parkplatz parallel zur Straße. Dort parke ich uns hin, direkt am Meer das 4 m unter uns an die Küste schwappt. Herrlich hier....von der Straße höre ich im inneren des Vans nur wenig.
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Und weil es nun schon 19 Uhr ist, koch eich mir schnell ein paar Maultschen mit Ei. Wie gestern nur heute. Schmeckt gut und ist gut zu essen.
Nebenher läuft der Laptop und ich arbeite vor mich hin. TÜr und Fenster auf, das reicht um die Wärme in Schach zu halten.
Um 21:10 Uhr fahre ich nochmals zurück zum Strand von vorhin. Niemand mehr da auf den Parkplätzen vor der Höhenbarriere. So stelle ich mich dort hin, nehme meine Kameras und laufe vor zum Strand. Die Sonne nun tief über dem Horizont. Um 21:50 ist Sonnenuntergang.
Der PKW Parkplatz ist auch leer. Die letzten Surfer kommen mir vomr Strand her entgegen. Dort sitzen och ein paar Letue die Picknicken oder einfach nur den Augenblick genießen.
Ich laufe etwas weg von allen, stelle mein Stativ auf, mach edie Einstellungen an der Kamera und warte, dass die Sonne weiter sinkt. Das macht sie....doch aus dem Nichts kommen am Ende ein paar Wolken am Hoizont. Der Sonneuntergang also verhunzt. Weit weg von perfekt. Man!
Nach dem Sonnenuntergang geht noch ein letzer Surfer ins Wasser und versucht sein Glück auf den letzten Wellen des Tages. Er muss lange warten und einige Anläufe machen, bis ein letzter Surf klappt. Noch immer ist esn angenehm warm, kein Wind. Nach 22 Uhr. Krasses Wetter...und die nächsten Tage wird es noch heisser werden. Bis 30 Grad sollen es am Wochenende werden.
Wenn das wirklich so kommt, stelle ich das Sightseeing an und wechsle in den Strandmodus und leg die Beine hoch. Und auch. müssen wir den Rückfahrtermin im Auge behalten. Am 29. Mai wird meine Mutter 77 Jahre alt. Da will ich versuchen wieder zurück zu sein. Am 30. Juni und 1. Juli hab ich auch Termine und am 2. Juli ist aufbrucht zur Abenteuer & Allrad Messe. 3. Juni Aufbau, 4. Juli Start der Messe.
Jetzt aber erstmal noch die nächsten Tage mit Höhenbarrieren auf Quiberon genießen....
Zurück beim Nasenbär, haben wir Nachbarn bekommen. Ein irisches Pärchen hat sich neben uns gestellt. Macht nix. so haben wir etwas Deckung vor der Straße. Und nachdem wir hier nun schon zu zweit stehen....bleibe ich auch über Nacht hier. Keine Lust mehr zu fahren. Die Straße ruhiger als übertag. Und weil heut ein super Tag war, gönne ich mir noch ein Bierchen. Lange hatte ich keinerlei Lust auf Bier...aber heute....ein kühles Bier genau das Richtige.
So sitze ich mit Bier vor dem Rechner und schneide Video. Erst mit Schiebtür und Fenster offen, später geschlosse weil sonst zu kühl. Und jetzt, um 1 Uhr, tippe ich diese letzten Zeilen und bin reif fürs Bett. Morgen wieder Sonne und noch wärmer als heute...bin gepsannt was uns morgen so erwartet.
Für heute gute Nacht und bis morgen.
Viele Grüsse
Kai und Team
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Erika (Donnerstag, 28 Mai 2026 20:57)
Danke Kai für den Blog alles gute für den Geburtstag deiner Mutter Gruß Erika
Karin (Donnerstag, 28 Mai 2026)
Alles Liebe und Gute zum Geburtstag von deiner Mama. Ich habe auch am 29.5. Geburtstag.
Wuffi (Dienstag, 09 Juni 2026 15:16)
tolle Bilder.. danke dafür