Ich werde befreit und erhalten ein Resultat von Awiwa, das mich atmen läßt

Guten Morgen zusammen,

 

06:30 Uhr und der Wecker klingelt. Uff...verdammt früh...ich bin doch in Zottl und hab Wochenende! Oh...nee, es ist ja Montag. Und ich muss um 9 Uhr in Chur sein. Momentan stehe ich noch am Lago di Lei. 

Niemand hat mich heute Nacht gestört, kein Mensch oder Tier hier. Absolute Einsamkeit. Und da es jetzt nach 5 Uhr ist, darf ich auch wieder durch den Tunnel fahren. Der ist ja von 22 bis 5 Uhr nicht befahrbar. Ich war somit über Nacht eingesperrt. Denn über den Staudamm des Lago di Lei darf man auch nicht fahren.
Ah....frei...ich bleib mal noch kurz liegen. 

Dann geht's aber flott, schnell Kaffee und Frühstück. Fahrfertig machen. Abfahrt. Bergab. Richtung Chur. Da bin ich pünktlich, nehme den Termin wahr und fahre gegen 11 Uhr wieder weiter gen Zürich. Es geht nach Hause. Da es aber auf Mittag zu geht, mache ich noch einen Stopp am Walensee. Allerdings auf einem Autobahnrastplatz. Hunger und Emails warten auf mich und wollen befriedigt werden.


Hat es heute morgen noch ziemlich geregnet, kommt hier jetzt so langsam endlich mal die Sonne durch. Kaum ist sie da, wird's auch gleich schön warm in Zottl. 
Ich esse zu Mittag, genehmige mir noch ein Eis aus meinem Gefrierfach und arbeite am Laptop. Mal keine Videobearbeitung sondern geschäftliche Emails.

Irgendwann hab ich genug und mach mich vom Acker. Denn jetzt kommt noch ein spannender Test. Ich fahre gen Zürich und muss ja noch Entsorgen. Das mache ich wie immer in Herrlisberg an der Autobahn.


Bevor aber der Schwarzwassertank geleert wird: wir erinnern uns, ich habe Samstag morgen den mikrobiologischen Toilettenzusatz von Awiwa in meine Toilettenkassette geleert. 50 ml. Das Zeug soll Feststoffe zersetzen und Geruch vorsorgen. 
Wie teste ich jetzt den Geruch? Erstmal lege ich mein SOG System lahm in dem ich den Hauptstromschalter auf AUS stelle. Somit springt das SOG System nicht an, wenn ich den Schieber der Toilette öffne. Gut.
Dann wollen wir mal. Die Kamera wird in Position gebracht. Ich knie mich vor die Toilette. Öffne den Schieber. SOG springt nicht an. Gut so. 

Ich hänge meine Nase über die Toilettenschüssel und atme ein. Ich erwarte schlimmes. Denn normalerweise, nach voller Benutzung des Klos über 3 Tage....riecht hier nix mehr nach Frühling, sondern es stinkt. 
Aber jetzt....es ist gut auszuhalten! Kein Gestank. Nur ein ganz leichtes Müffeln. Wow! ich bin beeindruckt. Ich werde nachher bei der Entsorgung nicht die Luft anhalten müssen. Auch kann ich zukünftig die SOG Anlage ohne Bedenken laufen lassen, auch wenn jemand neben mir steht. Das nenn ich mal ein tolles Resultat!

Nach einer entspannten Entleerung aller Tanks ist es für mich an der Zeit nach Hause zu fahren. Dort wird ausgeladen und weiter an Emails gearbeitet und telefoniert. Ein fast ganz normaler Montag also.

Danke, dass ihr bis hierher durchgehalten habt. Hoffe, ihr hattet beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Erleben. War ein sehr schöner Trip. Jens, Oski, Zottl, der Co-Pilot und ich harmonieren sehr gut miteinander. Zottl hat einen neuen Freund gefunden, ich auch. Nur der Co-Pilot ist etwas verstimmt, springt für ihn doch nix bei raus und musste er doch den Beifahrersitz frei geben einmal. Da werd ich mir jetzt wohl was überlegen müssen...JENS...leg Dir mal auch einen Co-Pilot zu :)!!!

 

Ich bin mir sicher, wir alle zusammen werden diesen Sommer nochmals zusammen on Tour gehen. Wann, weiß ich zwar noch nicht, aber ich freu mich jetzt schon drauf!

Viele Grüsse an euch alle da draußen.

Kai, Zottl und der Co-Pilot.

       

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