Auf nach Hause!

9 Uhr...ich erwache auf meinem Wanderparkplatz...guten Morgen zusammen...oh man bin ich noch tot. Ich fühle mich, als wäre eine ganze Kuhherde über mich hinweg getrampelt. Das, obwohl die Nacht eigentlich ganz gut war. 
Ich bleibe erstmal noch liegen und sortiere Gedanken und Knochen. Gegen halb 10 Uhr schaffe ich es raus aus den Federn. Zum Glück ist heute Sonntag und außer Besuch bei der Familie und Heimfahrt steht nix auf dem Programm. Ah...nee...stimmt nicht, ich hab noch eine Verabredung in Sindelfingen am späteren Nachmittag. 


Dann sollte ich jetzt mal richtig aufstehen. Frühstück? Nee....keinen Drive mir das jetzt vorzubereiten. Ich geh den leichteren Weg: mache Zottl abfahrbereit und fahre zu meiner Schwester. Da gibts bestimmt noch was zu frühstücken. :)

5 Minuten später, nachdem ich das verdorrte Stadtseetal hinter mir gelassen haben, steh ich bei ihr vor der Tür. Kurze Wege sind doch was schönes. Ihr fragt euch, warum ich nicht bei ihr zu Hause übernachtete habe? Hab ja Zottl dabei habe und da ich erst spät in Weinsberg ankam gestern, nicht alle wecken wollte, schlief ich besser in Zottl. 

Jetzt aber erstmal frühstücken, Kater Odin ärgern und wieder mal das kostenfreie Wifi nutzen. Muss ich doch noch dringend das Video hochladen, welches heute Abend online gehen soll. Und das dauert, 2,8 GB...da bleib ich doch noch zum Mittagessen :). 

Nach über 3 Stunden sind die 2,8 GB endlich hochgeladen und es kann weiter gehen. Es geht  auf 15 Uhr zu und ich will ja noch zwischenstoppen in Sindelfingen. Abfahrt!

Ich sage Tschüss und bis nächste Woche auf Langeoog. Denn dort trifft man sich wieder für eine schöne Familienfeier. 

 

      

Der Rest des Tages verläuft relativ unspektakulär. Schöner Zwischenstopp in Sindelfingen und später wird zurück in die Schweiz gecruist. Komplikationslos und staufrei erreiche ich die Grenze. Sie lassen uns wieder ein, was ein Glück. Entsorgung wie immer vor Zug. 
Nachdem der Grauwassertank entleert ist, spüle ich nochmal kräftig mit je 8 Liter Frischwasser durch beide Waschbecken nach. So spült es hoffentlich mögliche Rest auch noch aus dem Tank.
Um 21 Uhr erreiche ich den Heimathafen, kühl ist es geworden, schnell alles Zeug in meine Ikea Box, sau schwer das Ding. Mit einmal laufen bekomme ich alles in die Wohnung. Co-Pilot, Bettzeug, Essen, Laptop, und anderes Zeug. 

 

Die nächsten Tage beginnt nun die wirkliche Arbeit. Alles muss in Videos verwurstet werden. Dabei hab ich im Prinzip kaum Zeit. Alle September Wochenenden sind bereits verplant und ich unterwegs. Auch unter der Woche sieht es nicht gut aus. Ich werde wohl einige Nachtschichten einlegen müssen. 

 

Ich verabschiede mich für heute, genieße noch den Abend und sortiere Videos. Bis zur nächsten Reise.

 

Viele Grüsse

Kai

 

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