ÜBERLEGUNGEN ZUR AUSSTATTUNG VOR DEM KAUF

Bevor ich +/- 50k Euro ausgebe, überlege ich mir gut, was ich an Ausstattung benötige. Hier geht es nun um die eigentliche Ausstattung des Kastenwagens/Wohnmobils. 

 

Viel davon ist subjektiv und jeder Leser mag es für sich anders bewerten oder entscheiden. Ich gebe hier meine persönlichen Überlegungen und Entscheidungen zum Besten.

 

Lieferzeit:

Es gibt mehrere Möglichkeiten an einen neuen Kasten zu kommen. Man kann:

- ein Neufahrzeuge vom Hof des Händlers kaufen,

- eines aus dem Vorlauf des Händlers wählen,

- oder einen Kasten ganz neu konfigurieren.

 

Fahrzeuge vom Hof des Händlers haben den Vorteil, das sie mehr oder weniger SOFORT verfügbar sind. Evtl. noch Anbauten (Solar, SOG,...) vornehmen lassen, zulassen, mitnehmen. Ah...zahlen nicht vergessen! Dafür hat man jedoch einen Kompromiss, evtl. fehlen Ausstattungsmerkmale die man gerne gehabt hätte, die man dann aber aufgrund der schnellen Verfügbarkeit hat fallen lassen. 

 

Entscheidet man sich für ein Fahrzeug aus dem Vorlauf hat man mehr Möglichkeiten zur Individualisierung. Vorlauf bedeutet, der Händler hat die Chassi Daten bereits festgelegt und in Bestellung man kann die Innenausstattung und Optionen der Herstellpreisliste aber noch frei wählen. So kann man z.B. eine Gasheizung noch gegen eine Dieselheizung tauschen, ein Lederlenkrad ordern oder ein anderes Innendesign. Motorleistung und Farbe sind hingegen nicht mehr zu ändern. Da das Fahrzeug bereits in der Bestellpipeline ist, ist die Lieferzeit meist kürzer. Dennoch sei hier gesagt, was auch immer der Händler in Bezug auf den Liefertermin ca. sagt, plant mit 2-3 Monaten mehr. Dann seit ihr auf der sicheren Seite. Plant bloß keinen Urlaub aufgrund des vom Händler genannten ca. Liefertermins. Das gibt nur Stress, Ärger und böses Blut. Spart euch den Stress.

Wer ein Vorlauffahrzeug wählt, wartet ein paar Monate oder auch mal gerne knapp ein Jahr. Völlig unterschiedlich. Je nach dem wo das Vorlauffahrzeug in der Produktionspipeline steht.

 

Wer komplett neu konfiguriert, also auch Farbe und Motorleistung nach seinem Geschmack festlegen möchte weil es vielleicht im Händlervorlauf kein passendes Fahrzeug gibt, der wartet mal locker 12 Monate. Er reiht sich in der Warteschlange nämlich gaaaaaanz weit hinten ein.

 

Soll der Kastenwagen einen normalen PKW ersetzen?

Bei mir war dies nicht der Fall, für mich ist der Wagen ein reines Freizeitfahrzeug. Ersetzt man mit dem Kastenwagen jedoch einen PKW, so sollte man sich fragen, wie groß der Kastenwagen sein soll. Mit einem 5,4 m langen Fahrzeug passt man eher auf einen Parkplatz als mit einem 6,4 m langen Gefährt. Überlegt, wo ihr so mit eurem PKW rumkurvt und fragt euch dann: kann ich das auch alles mit dem Kastenwagen? Auf dem Land wird diese Frage wohl eher mit ja beantwortet, als in der Innenstadt. In letzterer gibt es eher Parkplatznot, enge Parklücken, Laternen Parkerei, Parkhäuser in die man plötzlich aufgrund der Fahrzeughöhe nicht mehr rein kommt.

Es gibt viele, die erfolgreich den PKW durch einen Kasten ersetzt haben. Die Gegebenheiten sind jedoch für jeden anders, so dass diese Entscheidung nach gutem Abwägen getroffen werden sollte. Die Entscheidung kann einem keiner abnehmen. 

 

Wer zweifelt, kann es ja versuchen und falls doch mal ein PKW benötigt wird, auf Carsharing Angebote zurückgreifen.

 

3,3 oder 3,5 t Gesamtgewicht:

Es gibt Light 3,3 t und Heavy 3,5 t Auslegungen beim Kastenwagen. Bei den Heavy Auslegungen sind größere Bremsen, 16" Felgen und ein stärkeres Fahrwerk verbaut. Ich habe mich für 3,5 t entschieden da auch mal das Motorrad mit muss.

Wer nur alleine reist und ohne den ganzen Haushalt, kein eBike oder Motorrad etc mitschleift, kommt wohl auch mit einem Light Fahrwerk aus. Wer allerdings zu zweit, dritt oder viert plus Haustiere auf Reisen geht, mit Bikes, viel Equipment etc, der sollte auf jeden Fall ein Heavy Fahrwerk wählen. Ansonsten ist man immer an oder auch ganz schnell über dem erlaubten Gesamtgewicht. Das Überladen eines Fahrzeugs ist verboten und wird in einigen europäischen Ländern auch teuer bestraft. 

Wer auch mit 3,5 t nicht zurecht kommt, kann auflasten auf über 4 t. Die Kosten dafür halten sich im Rahmen, allerdings muss man dann andere Verkehrsvorschriften beachten.

 

Motor:

Wie viel PS braucht man? Keine Ahnung, man kommt mit jeder heute angebotenen Leistungsstufen über jeden Berg. Mit 110 PS halt langsamer und mit häufigerem schalten. Mit 150-160 PS schneller und weniger schalten und mit nem 3 Liter Diesel hat man ohnehin nur ein breites Grinsen im Gesicht. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Probefahren hilft. Beachten sollte man, dass man meist an der 3,5 T Grenze kratz wenn man unterwegs ist und es nie schlecht ist noch Leistungsreserven zu haben. Aufgrund dieser Überlegungen entschied ich mich für den 163 PS Citroen.

 

Fiat oder Citroen (ja, es gibt auch noch Ford, Renault, Peugeot....):

Fiat ist Marktführer in Sachen Reisemobil Basisfahrzeug. Citroen bisher nicht so weit verbreitet, aber mit gefühlt steigenden Stückzahlen. Außerdem ist Citroen bereits mit AdBlue System ausgestattet um Euro 6 zu erfüllen. Mir war und ist Fiat immer suspekt, hab keine schlechten Erfahrung gemacht, ist einfach so gewachsen. Daher war die Entscheidung für Citroen von Anfang an gefällt. Zudem ist der Citroen ein paar Euro günstiger. Also warum nicht?
Natürlich gibt es auch noch VW Crafter und Mercedes Benz Sprinter. Fahrzeuge auf dieser Basis nähern sich jedoch häufig der 100.000 EUR Grenze, was für mich eine zu hohe Investition gewesen wäre.

 

Wer eine Automatik möchte, kommt um Fiat, VW Crafter oder MB Sprinter nicht rum. Citroen bietet derzeit keine an.

 

Klimaanlage:

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten: keine, eine Manuelle, oder eine Automatische. Keine ging für mich gar nicht, schon alleine mit Hinblick auf den möglichen Wiederverkaufswert. Eine automatische Klimaanlage erschien mir zweifelhaft. Fragte mich, wie die Anlage die Temperatur ordentlich regeln soll wenn die kalte Luft auch immer in den Wohnbereich abdriftet. Hatte die Befürchtung (ohne es zu testen), dass die Anlage dann dauernd auf Volldampf arbeitet und man dann doch manuell eingreifen muss. Somit, wie häufig, den goldenen Mittelweg genommen. Eine manuelle Klimaanlage. Die Einstellung der Temperatur und Lüftung traue ich mir gerade noch zu. 
Und nach einem Jahr Nutzung kann ich sagen: alles richtig gemacht! Klima im Citroen kühlt top.

 

Längs- oder Querbetten:

Es gibt im Kastenwagenbereich deutlich mehr Fahrzeuge mit Querbetten als mit Längsbetten. Unter 5,99 m haben fast alle nur Querbetten wenn auch ein Bad und Dinette an Bord sind. Im Bereich 5,99 gibt es nur ein paar Wagen mit Längsbetten, was dann aber den Platz in der Dinette und/oder im Bad verringert. 

Für mich kamen Querbetten nicht in Fragen. Ich will nicht klettern bzw. nicht überklettert werden in der Nacht. Zudem ist bei Längsbetten die Liegefläche in Länge und Breite deutlich größer. Da ich zu Hause auch gut Platz habe beim Schlafen, wollte ich im Urlaub nicht wesentlich schlechter gestellt sein. Nichts nervigeres, als unterwegs zu sein und nicht gut schlafen zu können. 
Wer Querbetten und seitlich Fenster hat, hängt meist auch mit Kopf oder Fuß in den Verdunkelungsrollos. Auf die Dauer nicht gesund für die Verdunkelung und zum nervig.

 

Heizung:

Gas, Diesel? Ich habe lange hin und her überlegt. Gas war dann aber doch schnell raus. Ich hasse es, Gasflaschen zu schleppen. Nicht das ich es nicht könnte, ich hab einfach keinen Bock drauf. Und bei Frühling, Herbst oder Wintercamping treibt einen das Thema Gasflaschen immer um. Somit NO GO. 

Dieselheizung: nix zu schleppen, einfach schauen das immer genug Diesel im Tank ist, aber Diesel gibts ja an jeder Ecke. Somit kein Problem. Dieselheizung hat jedoch einen höheren Stromverbrauch, da die Dieselpumpe mit Strom läuft. Gas strömt einfach so aus, Flaschen stehen ja unter Druck. Diesel sagt man, ist lauter da man scheinbar die Pumpe hört. Heutzutage sollen die Pumpen aber sehr leise laufen. Auch Thema Geruch ist zu vernachlässigen sagt man. Nun, beides werde ich sehen wenn der Kasten da ist. Entschied mich somit für die Dieselheizung. Dies hat aber zur Folge, dass man sich Gedanken über die Stromerzeugung machen sollte und über die Anzahl Aufbaubatterien.
Nach einem Jahr Dieselheizung: alles richtig gemacht! Keine Probleme, kaum Geruch. Lautstärke? Vernachlässigbar. Das klicken was viele an Dieselheizungen bemängeln, ist kaum vernehmbar. Ich liebe meine Truma D6  Dieselheizung! Eine meiner besten Entscheidungen.

 

Aufbaubatterie:

Als Standard kommen die Kastenwagen normalerweise mit einer Aufbaubatterie. Je nach Nutzung des Kastens, kann das reichen. Die Batterie wird beim Fahren ja wieder geladen. Stehe ich aber länger an einem Fleck, ohne Stromanschluss, oder fahre nur wenig zwischen den Standorten, kann es mit einer Batterie eng werden. Daher würde eine zweite Batterie Sinn machen. Und wer sich für eine Dieselheizung entscheidet, sollte ohnehin besser gleich eine zweite Batterie ordern. Wer zusätzlich noch TV/Sat an Bord hat, sollte definitiv eine zweite Aufbaubatterie wählen.

Ich entschied mich für eine zweite Batterie ab Werk. Mit technischem Verständnis kann man die aber auch selbst nachrüsten.

 

Solar oder Landstrom oder doch Brennstoffzelle:

Wer viel frei steht, also nicht auf Camping- oder Stellplätzen braucht a) eher eine zweite Batterie und b) eine Quelle die diese lädt. Aber was?

Solar bietet sich an. Mittlerweile "relativ" günstig, für technisch begabte selbst installierbar. Bei Tag und schönem Wetter generiert man mehr oder weniger wartungsfrei Strom für seine Batterien. 

Eine Alternative ist eine Brennstoffzelle, z.B. von Efoy. Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt mir diese doch eher kostspielige Variante einbauen zu lassen. Allerdings nicht ganz wartungsfrei, Ethanol muss immer gekauft werden, Frost verträgt das System nicht. Im Winter also auszubauen. Geht zwar einfach, aber dennoch ein Umstand der mich davon abbrachte. Nun habe ich mich für 200 WP Solar entschieden, das reicht locker für meine elektrischen Geräte (PC, Handy, Tablet, Fotoapparat, Gopro, DJI Osmo Mobile, diverse Akkus, kleiner portable Wechselrichter) und lädt meine zwei Aufbaubatterien.
Nach einem Jahr kann ich sagen: Strom war nie ein Problem! Im Sommer und auf meiner Nordkapreise immer genug Saft an Bord. Trotz meines doch recht hohen Stromverbrauchs durch das permanente laden von Akkus, Laptop, Handys, usw. 

 

Ladebooster:

Verbessert die Ladeleistung der Lichtmaschine, d.h. während der Fahrt werden die Batterien schneller geladen. Habe mich dagegen entschieden, da schon Solar an Board. Kann man auch noch immer nachrüsten falls es irgendwann notwendig würde.

Nach 12 Monaten Nutzung von Zottl ist für mich ein Ladebooster weiterhin nicht notwendig. Strom ist immer genug vorhanden in meinen zwei Aufbaubatterien.

 

USB Steckdosen / 230V Steckdosen:

Das ist wie beim Bauen: je mehr desto besser. Steckdosen kann man NIE zu viele haben. Eher fehlt hier und da eine. Daher, wer nicht technisch begabt ist, bestellt gleich Elektropakete mit beim Hersteller. Die Begabten rüsten selbst nach. Ich hatte mich für ersteres entschieden. 

Die 230 V Dosen in Zottl hab ich bisher noch kein einziges mal benutzt. Stehe ja auch meist frei und hab somit keinen Festnetzanschluss. USB oder 12V Steckdosen hätte ich gerne mehr. Das ein oder andere mal bin ich an der Kapazitätsgrenze wenn Drohne, Handy, Wlan Router usw gleichzeitig geladen werden müssen. 

  

Dieselverbrauch:

Es ist immer wieder interessant, wie viele Gedanke sich die Fahrer über ihren Spritverbrauch machen bei so einem Fahrzeug. Halten wir mal kurz fest: es geht um Fahrzeuge, die meist an der Beladungsobergrenze bewegt werden. 3,5 t sind ein enormes Gewicht, das benötigt Diesel um es zu bewegen. Die Erwartung, unter diesen Umständen mit 8l auf 100 km auszukommen, ist utopisch. Rechnen muss man mit ca. 10l, je nach Fahrweise/Beladung +/-1 l. 
Für mich sind die Kosten für Diesel zweitrangig, ein Liter mehr oder weniger reißt keinerlei Loch ins Budget, das Loch reißt da eher der Anschaffungspreis. :)

Meinen Zottl fahre ich im Schnitt mit 9 Litern laut Bordcomputer. Auf der Autobahn bin ich mit 105-115 km/h unterwegs. Der AdBlue Verbrauch beläuft sich auf +/- 1 Liter pro 1.000 km.

  

SOG fürs WC:

Belüftungssystem für das WC welches per Ventilation die entstehenden Gerüche in der Toilettenkassette nach außen bläst. Somit keine sich verteilenden unangenehmen Gerüche im Fahrzeug inneren. Website des Herstellers

Ich habe mich dafür entschieden. Erscheint mir sinnvoll. 
Nie wieder ohne SOG. Aus eigener Dummheit hatte ich es mal leicht kaputt gemacht und musste die ein oder andere Tour ohne SOG machen. Mit Chemie ging das zwar, aber ohne, no way. Wohingegen ich mit funktionierendem SOG System gut ohne blaue Chemie auskomme. Mittlerweile verwende ich hier und da den mikrobiologische Zusatz von Awiwa. Der funktioniert hervorragend und kommt ohne Chemie aus.

 

Fahrradträger:

Es gibt sie für die Anhängerkupplung oder für die Hecktüren, extra stabile für eBikes. Manche sagen, die schweren Dinger an die Hecktür zu hängen verbiegt die Scharniere eben dieser. Irgendwie logisch. Erfahrung hab ich jedoch noch keine damit. Ich überlege noch, erstmal keinen mitbestellt. 

Träger für die Anhängerkupplung können mehr Gewicht ab, allerdings bedarf es einer Anhängerkupplung die auch ihren Preis hat.
In 12 Monaten hatte ich nun einmal mein Mountain Bike dabei. Dieses passt, mit demontiertem Vorderrad, liegend in Zottl's Keller. So bekomme ich es also zur Not mit. Daher bleibe ich dabei: vorerst kein Träger.

 

Markise:

Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Viel verwenden die Markise hauptsächlich bei Regen. Kein Scherz, erweitert die Bewegungsfreiheit bei schlechtem Wetter, verhindert, dass es bei offener Tür ins Fahrzeug regnet. 

Die Dinger sind windanfällig, so dass man immer ein Auge drauf haben muss. Zudem mit 25-30 kg recht schwer. Ich fahre erstmal ohne rum. Sollte ich sie vermissen, kann ich sie nachträglich immer noch montieren lassen. 
Nach über einem Jahr Nutzung, vermisse ich die Markise nicht. Ich bleibe dabei, keine Markise.

 

Wechselrichter:

Wer seine Kapselmaschine auf reisen auch ohne Landstrom verwenden will, oder sich die Haare föhnen muss, der benötig früher oder später einen Wechselrichter um 230 V Geräte ohne Landstrom betreiben zu können. Wer sich auskennt, baut so ein Teil selbst ein. Für mich stand so ein Ding nicht zur Diskussion. Für Kaffee hab ich eine Bialetti Moka Express, Föhn gibts erst gar nicht an Board. Für PC oder ähnliches verwende ich einen kleinen und mobilen 300 W Wechselrichter.

 

Bikes:

Um unterwegs, außerhalb des Kastens mobil zu sein, liegt die Überlegung nach Fahrrädern nah. Ob eBike, Faltrad, Faltrad als eBike oder ein altes traditionelles Mountainbike ohne Unterstützung, alles eine Frage des Geldes und des Verstauens im Kasten. Ich tendierte lange in Richtung Faltrad als eBike (RSM-Bike), entschied mich nun vorläufig erstmal für mein bestehendes traditionelles Mountain Bike. Mit 11 Kg sehr leicht. 
Alternative zum Bike könnte auch auch elektro Trottinett sein für kurze Distanzen. Nimmt wenig Platz weg und bringt einen auch einige Kilometer weit mit einer Ladung.

 

Radio/Navigation:

Auch hier gibt es den teuren und den günstigen Weg. Kein Radio, oder ein Multifunktionsgerät mit Navi,Radio, Telefon und was weiß ich noch allem. Je nach Budget kann man sich bei diesem Thema austoben. Ich bin den Mittelweg gegangen, Doppel DIN Radio, jedoch ohne Navigation. Navigation läuft bei mir heute schon rein über Handy und Google Maps. Bin damit bestens zufrieden. Karten können heruntergeladen werden und somit auch Offline verwendet werden. 

Meine gesamte Nordkapreise navigierte ich über Google Maps. Keine Probleme, bin immer da angekommen wo ich hin wollte. Bei dieser Art der Navigation bleibe ich. Ein zusätzliches Gerät ist daher nicht notwendig. 

 

Rückfahrkamera:

Hier sind die Meinungen relativ einheitlich. Ein absolutes Muss um nach hinten etwas zu sehen. Alles andere wäre zu gefährlich. Man hat nicht immer ein Person hinten am Kasten stehen die schaut was oder wen man gerade fast über den Haufen fährt.

Viele bauen die Kamera selbst ein. Ich nicht. Bei der Radiowahl ist zu bedenken, dass das Kamerabild ja irgendwo dargestellt werden muss. Entweder man akzeptiert einen separaten Bildschirm, oder man achtet drauf, dass das Radio ein Display hat und entsprechende Anschlüsse für eine Rückfahrkamera. Oft ist es auch möglich, die Rückfahrkamera als "Rückspiegel" dauer-an zu haben. 

 

Router und Wifi im Kasten:

Hier beginnt nun der Bereich der Techies. Wer einen Wifi Empfangsverstärker benötigt für z.B. Stell- oder Campingplätze mit schwacher Wifi Sendeleistung, kann mit einem Empfangsverstärker gute Resultate erzielen. So kann man sich auch über eine grössere Entfernung in freie Wifis einloggen (Hotels, Fast Food Ketten, Coffee Shops usw).

Zudem ist es möglich, rund um den eigenen Kasten ein eigenes Wifi Netz aufzubauen um kabellos mit allen Handys, Tablets und Laptops surfen zu können. Wird in meinem Kasten früher oder später verbaut.
Ich habe nun einen 4G Huawei Router im Kasten mit einer passiven externen Antenne. Das verbessert den Empfang um ca. 2 Striche. Die Kastenwagen sind gut abgeschirmt gegenüber Strahlung von außen so dass ich ohne externe Antenne oftmals gar keinen Empfang im Kasten habe. Der Router kann auch als Wifi Repeater verwendet werden.  Unter dem Strick habe ich also immer mein eigenes Wifi Netz im Kasten und kann ziemlich einfach mit Handy, Tablet oder Laptop online gehen.

 

Fahrzeug mit Hochdach:

Ein Hochdach bietet extra Schlafraum für zwei weitere Personen, meist in Verbindung mit einer eher kürzeren Fahrzeuglänge (5,4m / 6 m). Wer also in der Fahrzeuglänge limitiert ist (Parkplatz Situation oder Rangierfähigkeiten) der kann ein kurzes Fahrzeug wählen, und hat dennoch Platz für 4 schlafende Personen. Das Fahrzeug wird durch das Hochdach jedoch auch höher. Im ausgefahrenen Zustand natürlich logisch, aber auch in unausgefahrenem Zustand. 

Zudem ist so ein Hochdachstoff meist nicht wirklich Kälte resistent.Es gibt zwar Hauben für den Winter, die Montage stelle ich mir jedoch etwas mühsam vor. 

Für mich sprächen die Aufbauhöhe und die Winteruntauglichkeit dagegen. Zudem benötige ich zum Glück nicht so viel Platz da wir maximal zu zweit im Kasten unterwegs sind. Länge ist kein Problem, Höhe schon eher aufgrund meines Parkplatzes.

 

TV/Satelitenanlage:

Es gibt solche, die können ohne TV nicht, für jenen Personenkreis ist eine TV/Satellitenanlage ein muss. Für mich definitiv nicht. Ich beschäftige mich gerne anderweitig, sei es mit Videos bearbeiten, Hörbücher hören, lesen, Sport oder nix tun. Daher habe ich mich dagegen entschieden und spare mir damit Geld und Gewicht.
In den letzten 12 Reisemonaten hab ich nicht eine Sekunde einen Fernseher vermisst. Daher für mich die absolut richtige Entscheidung, von Anfang an darauf zu verzichten.


Falls ihr Fragen, Kommentare oder Ideen loswerden wollt, freue mich drauf:

Kommentare: 26
  • #26

    Kai (Donnerstag, 18 Juli 2019 00:27)

    Hallo Holger,
    ich hab mich erhlich gesagt nie mit der Thematik Fahrverbot auseinander gesetzt. In der Schweiz kein Thema, ansonsten bin ich nicht groß in Städten unterwegs mit Zottl. Vermute aber mal, die neuen Citroen und Fiat Modelle für Modelljahr 2020 sollten die neueste Norm erfüllen. Zumindest saufen sie 4 Liter AdBlue auf 1000 km.
    Das Netz in Norwegen ist top. Wer was anderes behauptet, war wohl noch nicht da. :) Ich hatte überall, auch im letzten Eck, 4G Empfang. Benutz hab ich ne Karte von global-prepaid. Aber auch Aldi Talk bietet Lösungen. Einfach mal googeln.
    Viele Grüsse. Kai

  • #25

    Holger (Dienstag, 09 Juli 2019 14:05)

    Ich bin bereits soweit, dass es ein Kastenwagen mit maximal 5,99 Meter werden soll. Mögliche Marken sind La Strada, Clever, Westphalia oder auch Poessl. Frage ist nun: Wie sieht es mit Dingen wie Fahrverboten aus? In Zeiten der Endzeitpropheten geht wahrscheinlich nur noch Euro 6 d Temp. Nur sind die Hersteller noch nicht so weit. Und natürlich brauch ich auch Internet (will auch Vids hochladen). In einigen Ländern (etwa Norwegen) siehts mit dem mobilen Internet mau aus, was Prepaid Karten angeht. Sind dir Anbieter für Skandinavien bekannt? Videoabo hast du natürlich.

    Danke und Gruß aus KN am See

  • #24

    Gewerbeimmobilien mieten (Freitag, 31 Mai 2019 19:11)

    Tolle Seite zum Thema Camping
    Vielen Dank für die Tipps
    LG von https://www.herkules.com/

  • #23

    Kai (Dienstag, 16 April 2019 19:11)

    Hallo Peter,

    ein Kompressor Kühlschrank zieht in der Tat gut Strom. Wieviel genau, weiss ich leider nicht, aber von solchen oder anderen Rechenspielen lasse ich mich nicht abschrecken oder aufhalten . Sonst hätte ich mir wohl auch nie einen Camper gekauft :).

    Ich stehe selten irgendwo länger als zwei Nächte. Danach wird gefahren und über Solar kommt ab Frühjahr auch wieder Strom rein.
    Wenn im Winter der Strom alle ist, wird zur Not der Motor angemacht und die Batterie so geladen.

    Einen Strommonitor hab ich nicht, damit würd ich mich ja noch mehr verrückt machen. Nee, nee, ich will Spaß haben, Freud an dem was ich mache und mich nicht dauernd mit Strom und dem Verbrauch beschäftigen. Das überlass ich lieber anderen, die mehr davon verstehen.

    Ich habe zwei Aufbaubatterien, die funktionieren für meine Bedürfnisse bisher top. Wenn die mal hinüber sein, kommen zwei Lithium Akkus rein. Mit 200 WP aufm Dach, immer wieder fahren = Strom kein Problem.

    Viele Grüsse
    Kai

  • #22

    Peter (Mittwoch, 10 April 2019 23:29)

    Hallo Kai,
    verzeih mal, dass meine Frage nicht ganz vollständig ist. Ich hätte schreiben müssen: 'Nach ca. 3 Tagen wäre also eine deiner Batterien leer'
    Gruß Peter

  • #21

    Hallo Kai (Mittwoch, 10 April 2019 23:22)

    Ich in deinem Womo hast du ja einen Kompressorkühlschrank. Ich habe mal nachgelesen, dass der am Tag ca. 35 Ah verbraucht. Nach ca. Tagen wäre also eine deiner Batterien leer. Wenn also noch andere Verbraucher an der Stromversorgung sich gütlich tun, hätte ich Sorgen, dass gerade in der kalten Jahreszeit, beim freien Stehen, irgendwann weder Licht noch Heizung arbeiten.
    Überwachst du deine Stromversorgung, wenn ja wie?
    Gruß Peter

  • #20

    Kai (Mittwoch, 13 Februar 2019 15:59)

    Hallo ihr beiden,
    danke schön für euren Kommentar und fürs fleißige Video schauen. :)
    Im Grunde würde sich ein Wlan Repeater anbieten. Allerdings müsstet ihr diesen dort positionieren, wo das Wlan Signal noch gut ist. Denn wenn er nur ein schwaches Signal empfängt, habt ihr auch nix gewonnen.
    Dann gibts noch Verstärker, sowas in dieser Art:
    https://www.wlan-shop24.de/TravelConnector-TC12SE2-24-GHz-WLAN-System12dBi-Rundstrahlantenne-Wetterfest-USB
    Benötigt aber 12 V Versorgung und ist für den Einbau auf Booten oder in Campern gedacht.

    Schon mal über eine Daten SIM nachgedacht? Habt ihr guten 4G Empfang auf dem Campingplatz? Dann würde sich vielleicht anbieten, auf das miese Wlan auf dem Camping ganz zu verzichten und per Daten SIM eigenes 4G Datenvolumen zu kaufen und dann per Handy Hotspot zu surfen.
    Ich selbst hab meist genug 4G Datenvolumen dabei oder kaufe nach, so dass ich nicht auf schlechtes Wlan angewiesen bin :). Bevorzugt verwende ich da Aldi Talk.

    Doppelboden...hm...kam für mich nie in Frage weil diese Fahrzeuge meist 2,8-2,9 m hoch sind und ich diese Höhe bei mir nicht parken könnte. Doppelboden deutet meist auf bessere wintertauglichkeit hin. Wer also gerne auch im Winter unterwegs ist, hat daran wohl Freude. Boden nicht so kalt, Zwischenraum evtl. sogar beheizt, keine kalten Füße, besser isoliert.
    Aber es braucht nicht zwingend einen Doppelboden um im Winter unterwegs zu sein.
    Für mich persönlich ist es kein Bedürfnis.
    Weitere Hersteller mit Doppelboden sind z.B. Globe-Traveller, Megamobil. Da für mich das nie in Frage kam, hab ich nie wirklich darauf geachtet, welche Hersteller noch Doppelboden anbieten. Im Bereich der TI oder Integrierten sind Doppelböden weiter verbreitet, glaube ich.

    Viele Grüsse und ich hoffe ihr seid irgendwann auch mit dem eigenen Mobil unterwegs.
    Kai

  • #19

    Annie W. (Dienstag, 12 Februar 2019 22:29)

    Hallo Kai, hab noch was vergessen: Was hältst Du von Doppelboden- Womos wie z.B. La Strada?
    Gibt’s da noch mehr Fabrikate?

    Grüße Annie + Bettina vom Bodensee

  • #18

    Annie W. (Dienstag, 12 Februar 2019 22:25)

    Hallo Kai- wir- 2 ältere Wohnmobilbegeisterte Damen- zur Zeit „ ohne“ aber das ändert sich noch. Haben jetzt alle deine Videos durch und freuen uns aufs nächste...
    Unsere Frage: Im Sommer haben wir nochmal in Südfrankreich ein Mobilhome auf einem Campingplatz gebucht , brauchen WLAN für Laptop, IPads und Handys und auf dem Platz ganz schlechte Verbindung.
    Hättest Du uns bitte einen Rat, wie wir das Problem lösen können? Mobiler Router und so?
    Wir selber blicken das nicht so richtig. Sollte dann im Womo auch Verwendung finden können.

    Grüße vom Bodensee, Annie und Bettina

  • #17

    Kai (Donnerstag, 03 Januar 2019 19:04)

    Hallo Thomas,
    herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

    Ich hoffe, Du gewinnst bald im Lotto! So dass Du auch in den Genuss des mobilen Wohnens und Reisens kommst.
    Du hast natürlich Recht, die Zündung frisst auch einiges an Strom bei einer Dieselheizung, alles völlig korrekt was Du schreibst! Danke schön für den fachmännischen Input.
    Ein Fahrzeug mit Standheizung nenne ich auch mein Eigen, eine ganz tolle Sache im Winter. Nie wieder ohne diesen Luxus! Obwohl ich nicht kratzen muss, ist es jeden Morgen ein wahrer Genuss in ein warmes Auto zu steigen.

    Weiterhin viel Spaß hier und bei YouTube.
    Viele Grüsse
    Kai

  • #16

    Thomas_D (Donnerstag, 03 Januar 2019 09:25)

    Moin Kai,

    also noch habe ich keinen Kastenwagen, aber wenn ich mal im Lotto gewinne, ...
    Aber auch ich würde auf jeden Fall auf eine Dieselheizung setzen. Denn wenn man mal im Ausland unterwegs ist und dann die Gasflasche leer wird, steht man da . Denn dort gelten gerne mal andere Standards.

    Aber beim Stromverbrauch der Dieselheizung ist nicht die zusätzliche Pumpe der "Fresser".
    Die Pumpe muss den Sprit ja nur mehr oder weniger tröpchenweise fördern.
    Das Zünden der Flamme benötigt beim Dieselbrenner deutlich mehr Energie, als ein Funke beim Gasbrenner.
    Ich weiß jetzt nicht, wie der Brenner der Combi D6 aufgebaut ist, wird aber nicht viel anders als bei einer PKW-Standheizung sein. Hier wird der Kraftstoff auf ein Fließ geträufelt, während ein Glühstift unter Stromgesetzt wird. Dieser Glühstift frisst so vile Strom, wie das (Halogen-)Abblendlicht eines Autos. Dazu läuft das Brennergebläse. Hat sich der Diesel entzündet, wird der Glühstift abgeschaltet und dient dann als Flammüberwachung (der Widerstandswert ändert sich in Abhängikeit der Temperatur).
    Jeder Zündvorgang frisst also Strom. Ist die Heizung aber einmal grunderwärmt, zündet der Diesel natürlich leichter und der Glühstift muss nicht mehr so lange heizen.
    Gruß
    Thomas

  • #15

    Kai (Donnerstag, 06 September 2018 15:01)

    Hallo Barbara,
    vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Wie toll, ein weiterer Campscout B kommt auf die Straße! *freu*. Da müsst ihr ja nur noch knapp einen Monat ausharren bis ihr ihn endlich habt. In rot....cool....schick doch mal ein Foto wenn er auf der Straße steht bei euch. Würd mich freuen!
    Stilfser Joch ist schon was besonderes, eine Bratwurst wollte ich mittags eigentlich essen. Es war jedoch soooo viel los, dass ich nicht anstehen wollte. Zudem hatte ich noch Essen in Zottl das weg musste. Vielleicht dann ja beim nächsten mal. Behalte es auf meiner To Do Liste. :)
    Danke schön fürs Einkaufen über meinen Amazon Link, freut mich sehr! Mit dem Tesla Feuerzeug bin ich weiterhin sehr zufrieden.
    Viel Spaß mit eurem Campscout B wenn er dann bei euch ist. Allzeit gute Fahrt und Freude auf allen Touren.
    Viele Grüsse
    Kai

  • #14

    Barbara Schöppler (Mittwoch, 05 September 2018 13:08)

    Hallo Kai,
    da wir auch einen Campscout B gekauft haben (am 1. Oktober können wir ihn im Allgäu abholen) bin ich beim Googlen zu Erfahrungsberichten auf Deinen Blog und Deine Videos gestoßen. Viele Parallelen habe ich im Bereich der "Entscheidungsfindung" gefunden. Auf dem Caravansalon waren wir am gleichen Tag wie du und sind ebenfalls durch all die von Dir porträtierten Kastenwagen gekrabbelt. Déja vu gab es auch bei Deinem Video über das Stilfser Joch. Den "Goldseeweg", den Du bis zu den alten Kriegsschauplätzen gelaufen bist, sind wir bis zum Ende gegangen (dann mit Seilbahn wieder ins Tal). Es ist bis heute eines der sensationellsten Wandererlebnisse, insbesondere wegen der von Dir ebenfalls beschriebenen Einsamkeit. Sollte Dich Dein Weg nochmal ans Stilfser Joch führen, solltest Du Dir aber unbedingt eine Bratwurst beim "Ernstl" gönnen. Grobe Bratwurst mit Sauerkraut im Brötchen ... da schwärmen wir heute noch von. Der langen Rede kurzer Sinn: Danke für Deine ausführlichen Berichte und dass Du uns am Reisen in Deinem Campscout B teilhaben lässt. Ich werde bestimmt immer gerne wieder reinschauen. Ach, übrigens, Dein Tesla-Feuerzeug haben wir schon über Deinen Link bestellt. In Rot, wie unser Campscout. Allzeit gute Fahrt, Barbara

  • #13

    Kai (Donnerstag, 16 August 2018 15:47)

    Hallo Andreas,

    für mich ist die Dieselheizung die sorgenfreiste Heizmöglichkeit. Denn Diesel gibt es überall. Einige behaupten gerne, dass Dieselheizungen laut seien, was auf meine Truma D6 definitiv nicht zutrifft. Geruch....ja....in der Warmlaufphase kann man etwas riechen. Aber nur außen und nicht im Kasten. Wenn die Heizung mal warm ist, läuft die sauber und ruhig.
    Viele Grüsse.
    Kai

  • #12

    Andreas (Dienstag, 14 August 2018 19:46)

    Hallo Kai,

    ich habe mir einige Videos bezüglich Diesel oder Gasheizung angesehen. Ich denke es ist doch stressfreier im Urlaub dann nicht nach Gas suchen zu müssen, wenn es zu Ende geht. Wäre blöd mit kaltem Hintern im Auto sitzen zu müssen ;-)
    Ich schreibe dir mal eine Email. VG

  • #11

    Kai (Dienstag, 07 August 2018 23:00)

    Hallo Andreas,
    Danke schön für deinen Kommentar. Das Thema scheint Dich ja nicht loszulassen. War bei mir ähnlich. Und schlussendlich....hab ich mir einen gekauft! :))

    Was die Reichweite von Gas angeht: im Winter, wenn du 24h durchheizen musst, ist so eine 11 kg Gasflasche nach 3-4 Tagen leer. Ein Dieseltank jedoch nicht. Dafür aber wohl die Batterie wenn man nicht fährt oder am Festnetz hängt.
    Es hängt auch hier vom Nutzerprofil ab, was Sinn macht und was nicht. Ich stehe selten ewig irgendwo und habe zusätzlich keine, aber auch absolut keine Lust, Gasflaschen zu schleppen. Und ich hätte schon viele schleppen müssen soviel wie ich seit Oktober 2017 unterwegs war. Daher für mich die Entscheidung für die Dieselheizung noch immer die einzig richtige Wahl. Ich liebe sie.
    Viel Spaß auf den CSD (falls Du hinfährst). Ich bin auf jeden Fall dort und schaue mir die 2018 Kastenwagen Neuheiten an und filme natürlich auch.
    Viele Grüsse.
    Kai

  • #10

    Andreas (Montag, 06 August 2018 21:16)

    Hallo Kai,

    zu dem Thema Gas oder Dieselheizung.
    Wenn du einmal die Verbrauchswerte beim Hersteller von beiden Heizsystemen anschaust, dann verbraucht die Gasheizung natürlich weniger Strom und weniger Gas. Die Gasflasche reicht dann ewig. Und bei 2 mal 11 Kilo... Außerdem ist es umweltfreundlicher. Aber du möchtest ja keine Gasflaschen schleppen ;-)

    Ich habe noch keinen Kastenwagen und beschäftige mich seit 2016 damit und hab es dann nach der Düsseldorfmesse wieder verworfen. Weil mein Reifeprofil sieht noch etwas anders aus. Mehr ins Ausland fliegen als im Inland reisen.
    Erst jetzt 2018 ist das Thema wieder aufgekommen. Eigentlich nur weil man kaum noch Zinsen aufm Konto bekommt ;-)
    Mal sehen wie weit ich diesmal komme. Evtl. fahre ich zur Messe.
    Erstmal schaue ich mir deine Videos weiter an ;-)

    VG
    Andreas

  • #9

    Kai (Mittwoch, 04 Juli 2018 19:25)

    Hallo Hanfried;
    vielen Dank für Deinen Kommentar Eintrag. So ein Unwetterschaden ist ja heftig, zum Glück nur das Fahrzeug kaputt und nicht auch noch Personenschaden. Aber ist natürlich extrem ärgerlich wenn sowas passiert.
    Kastenwagen ist sicher keine schlechte Entscheidung. Ich bin mit meinen voll zufrieden, besonders was die Maße angeht. Schön schlank, übersichtlich und wendig, trotz 6,4 m Länge.
    Mit Trenntoiletten hab ich mich bisher noch nicht groß befasst. Zwar schon das ein oder andere Video gesehen dazu, hat mich aber alles nicht überzeugt. Ich hab eine normale Kassettentoilette mit SOG Anlage. Mehr brauche ich nicht. Keine Gerüche, keine Sauerei, alles bestens. Die SOG Anlage würde ich immer wieder nehmen. Meine Toilette verwende ich daher auch ohne Chemie. Alles prima. Keine Gerüche im Kasten.
    Viele Grüsse.
    Kai

  • #8

    Hanfried (Montag, 02 Juli 2018 01:14)

    Hallo Mobilfreund, erst einmal Dank für die professionellen Infos. Ich fahre seit ca 50 Jahren mit wechselnden klassischen Wohnmobilen. Bei meinem letzten, ein Frankia, ist mir beim Sturm ein Baum drauf gefallen mit Total- ohne Personalschaden. Durch geänderte Einsatzziele möchte ich mir jetzt einen Kastenwagen kaufen. Da mich schon immer die Entsorgung der Thetforttoilette genervt hat, überlege ich den Einsatz einer TTT( Trockentrenntoilette). Auch schon mal in diese Richtung gedacht ? Vielen Dank für eine Antwort, Hanfried

  • #7

    Kai (Sonntag, 04 Februar 2018 21:02)

    Hallo Robert,

    danke schön für den Besuch auf meiner Webseite.

    Ich habe einen Handyvertrag bei Sunrise hier in der Schweiz mit, wenn ich das richtig im Kopf habe, 10 GB freiem Datenvolumen. In der Schweiz komme ich damit gut hin. Videos lade ich nur im Notfall über Datenvolumen hoch. Meist mach ich das über Wlan zu Hause.

    Was mir noch fehlt ist eine ordentliche Lösung für Europa. Über meinen Schweizer Vertrag habe ich nur 200 MB Datenroaming. Das reicht vorne und hinten nicht.
    Für meinen längeren Trip im Mai/Juni suche ich noch nach einem Datenvolumen Anbieter der Roaming inkludiert hat, 10-15 GB, LTE, Prepaid, aufladbar. Telefonie benötige ich nicht. Aber das ist gar nicht so einfach.
    Du siehst, ich stehe auch noch etwas im Wald und suche....

    Viele Grüsse
    Kai

  • #6

    Robert (Sonntag, 04 Februar 2018)

    Hi Kai,

    danke für die ausführlichen Berichte zu deinem Kasten.

    Mich würde ein wenig mehr im Detail interessieren, wie Du Dich unterwegs mit dem Internet verbindest. Du zeigst in Deinen Videos immer, dass Du auch auf Reisen auf YouTube hoch lädst.
    Machst Du das alles über die Mobilfunkverbindung? (Und wenn ja, was nutzt Du da für einen Vertrag?)

    Beste Grüße aus Berlin
    Robert

  • #5

    Kai (Sonntag, 28 Januar 2018 22:26)

    Hallo Rentner :),

    Danke auch für die Kontaktaufnahme über Facebook. Ich kopiere hier meine Antwort ein:

    Ich bin komplett zufrieden mit meiner Dieselheizung. Das Beste ist einfach, keine Gasflaschen schleppen. Keine Angst, dass nachts das Gas aus geht. Nicht permanent Flaschen wechseln müssen. Einfach nur Diesel tanken und wenn man länger stehen will, Tank voll machen. Das reicht ewig.
    Die Geräuschkulisse empfinde ich nicht als störend. Glaube, das Lauteste ist der Ventilator der die warme Luft bewegt. Von der Dieselheizung höre ich in der Startphase ein surren, danach ist schwer was festzustellen.
    Stromverbrauch: ist natürlich höher, weil die Dieselpumpe mehr Strom zieht. Wenn man mehr als 2-3 Nächte steht, ohne zu fahren, ohne Sonne, ohne Solar, ohne Strom, ohne Inverter, ohne TV, aber mit Laptop, Camera, GoPro, Handy laden dann sind meine zwei Batterien unter 12,3 V.
    Sobald man aber zwischendurch auch noch fährt, geht das ohne Probleme. Und zu Not hast Du ja Dein Notstromaggregat dabei: wenn die Batterie leer ist, Motor an und wieder laden. Wenn Deine Gasflasche leer ist, hilft das nicht weiter! �
    Ich finde die Dieselheizung einfach genial. Würde mir nie was anderes zulegen.
    Ah, vergessen: Höhenkit. Ich bin auch in den Alpen unterwegs, 2.284 m hoch, oder mal 1.900 m oder 1.800 m in Sass Fee. Die Heizung funktionierte immer, ich habe auf jeder Höhe bisher auch übernachtet. Und ich habe keinen Höhenkit. Solange man sich nicht permanent in diesen Höhen aufhält, geht das auch gut ohne Höhenkit.

    Wie und ob die Düsen verstopfen, kann ich nicht beurteilen. Hab meinen Kasten ja erst seit 3 Monaten. Wird sich zeigen wie langlebig das Ganze ist.

    Viele Grüsse
    Kai

  • #4

    Rentner (Sonntag, 28 Januar 2018 18:03)

    Werde im Laufe dieses Jahres einen Kastenwagen bestellen, Länge auf jeden Fall 5,40. Schwanke zwischen Diesel und Gas. Eine Truma 6D sei für einen 540er überdimensioniert, liest man, wenn man die Heizung nicht regelmäßig auf Vollast fährt würden die Düsen verstopfen. Wie ist deine Meinung dazu?

  • #3

    Kai (Sonntag, 28 Januar 2018 13:07)

    Hallo Walter,

    das wusste ich in der Tat nicht. Danke für die Aufklärung. Vielleicht kommt die EFOY dann in einem zukünftigen Mobil zum Einsatz. Mal sehen wie ich jetzt mit Solar zurecht komme.
    Der Anschaffungspreis schreckt natürlich auch noch ein wenig ab.

    Viele Grüsse
    Kai

  • #2

    Walter aka mirror (Samstag, 27 Januar 2018 17:57)

    Hej Kai, wegen Winter und der EFOY hättest Du dir keinen Kopf machen müssen ;-) . Das Teil hat einen Notbetrieb wenn es im Womo zu kalt wird. Solange der Methanoltank nicht leer ist und die Batterie nicht total entladen ist geht die EFOY automatisch in einen Notbetrieb und verhindert dadurch Schäden. Ich benutze die 80ziger im Womo und im Sommer auf dem Segelboot seit 5 Jahren und bin total begeistert.
    LG Walter
    www.hinterdenhorizont.segelnblogs.de

  • #1

    Kai (Freitag, 29 Dezember 2017 09:07)

    Hallo Markus,
    herzlichen Dank für Dein Feedback. Du bist ja ein fleissiger Mieter und hast schon schöne Erfahrung mit verschiedenen Größen. Interessant, dass Dir der 2Win am besten gefällt. Aber ich kann das nachvollziehen. Die Kästen sind schön handlich, damit kommt man fast überall hin. Ausserdem: weniger Fläche, bedeutet weniger putzen...hahah... :)
    Querbett hatte ich für mich von Anfang an nicht in betracht gezogen. Ich bin mit 1,8 m zwar nicht der Größte, so dass das schon gegangen wäre. Ich wollte aber keine Kletterei und auch nicht Füße oder Kopf immer "im" Fenster hängen haben.

    Ja, das mit dem Vorhang ist genial. Nicht von mir erfunden, hab ich im Pössl Forum gelesen. Aber so praktisch, dass duschen im Kasten Spaß macht und ein Raumbad überflüssig wird. In einem Mietmobil natürlich etwas schwer umzusetzen. Und ich bin noch immer sehr froh, habe ich mich gegen ein Raumbad und für ein "richtiges" Bad entschieden.

    Viele Grüsse
    Kai