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Exkurs - Meine Truma Combi D6 Odyssee, Fehler E122H

Update 22.02.2021 weiter unten, weitere Infos hinzugefügt!

 

Hallo zusammen,

 

für alle die es interessiert oder ein ähnliches Problem haben, hier mal "kurz" zusammen gefasst die Geschichte mit meiner Truma Combi D6.

Sie ist nun 3 Jahre und 3 Monate im Einsatz. Die Probleme begannen nach 3 Jahren und 1 1/2 Monaten, Anfang Dezember 2020.

Auf unserer Schnee-Tour steigt am Freitag Morgen bei -4°C die Heizung aus. Fehler E122H (kein Kraftstoff, Zottl steht jedoch grade wie selten und der Tank ist 3/4 VOLL). Aus heiterem Himmel startet die Heizung nicht mehr..
Neustart nicht möglich. Viel weißer Rauch aus dem Kamin. Sonst nix.

 

Fehlerbild:

Wir haben 12 Grad im Van. Auf der CP+ stelle ich sagen wir 20°C ein. Die Heizung startet, fährt hoch, gibt Vollgas, es kommt kurzzeitig warme Luft, dann schaltet die Dieselpumpe plötzlich ab. Heizung fährt runter. Neustart....gleiches Vorgehen nochmal...anschließend Fehler E122H im CP+ Display.

Das kann ich dann beliebig oft wiederholen, außer Rauch passiert nix. Der Van bleibt kalt.

 

 

In Juf auf 2.100 m bei -7°C springt die Heizung plötzlich wieder an. Ich hatte Überdruck im Truma Warmwasserboiler Als Fehlerursache im verdacht. Lasse Wasser ab. Verlasse den Van, als ich zurück komme, läuft die Heizung auf kleiner Leistungsstufe. Es gibt total drei Leistungsstufen, klein, mittel groß. Vermute 2 KW, 4 KW und 6 KW Leistung.
Diese Vermutung stellt sich jedoch als Irrweg heraus. 

Über Wochen spinnt die Heizung. Im Flachland...Fehler E122H. Bei Plusgraden...Fehler E122H. Bei hohen Minusgraden...Fehler E122H.

Einmal bin ich so durchgefroren, dass ich meine 2 Gaskochfeldbrenner anstelle, seitlich darüber einen Ventilator hänge und so den Van aufheize. Das sollte man nicht nachts machen, aber über Tag oder vor dem ins Bett gehen, hilft das den Van zu Wärmen. Nur kommt man damit nicht an entlegene Stellen. Mir sind einige Male die Frischwasserleitung eingefroren.

Ab zu meinem Händler, Autohaus Melzer, Jestetten vor Weihnachten:
Fehlerspeicher auslesen....E122H...keine Kraftstoff, obwohl Tank voll. Im Test beim Händler läuft die Heizung über eine Stunde Fehlerfrei auf Volldampf. Gibts doch nicht!!!
Ergebnis: Vermutung, dass die Brennkammer verrußt ist und/oder der Glühstift im Eimer. Beides tauschen, ca. 1.200 EUR. Jedoch keine Teile da, ich fahre wieder. Danke aber für die kurzfristige Terminvergabe und das Auslesen des Fehlerspeichers!

Während meiner Silvester Tour 2020 geht das Problem E122H munter weiter. Kurzfristig melde ich mich bei Truma Deutschland... Ja, kommen sie vorbei heißt es dort. Vom Lukmanierpass in der Schweiz geht es direkt nach München.

 

In Putzbrunn (München), bei Truma:

Dort bin ich zwischen Weihnachten und Silvester (Video folgt). Zwei Stunden wird meine Heizung gecheckt, Fehler simuliert und ausgelesen. Just hier, bringt die Heizung keinen einzigen verdammten Fehler. Sie läuft, als wäre nix gewesen. 

Diese verdammte Luder!!!

Hier lerne ich:

Beim Freibrennen, was man bei einer Dieselheizung je nach Nutzung einmal im Monat oder öfter machen sollte, folgendes Vorgehen:

  • Temperatur auf 30°C an der CP+ einstellen
  • 60 Minuten voll laufen lassen
  • Schiebtür offen lassen, die warme Luft muss aus dem Van. Ansonsten erreicht die Heizung irgendwann 30°C im inneren und schaltet ab und kommt nicht in den wirklichen Freibrennmodus. Warum steht das so eigentlich nicht in der Bedienungsanleitung der Truma Heizung?

Alles schön und gut. Bei Truma Deutschland werden mir 2.700 Betriebsstunden bescheinigt. 166 h volle Power, 1.100 h kleine Leistung. Das könnte der Grund für das Problem sein...Lebensdauer der Brennkammer und Glühstift erreicht. Ersatz: ca 1.000-1.2000 EUR. Uff.....


ABER: ALLE Werte die ausgelesen werden, sind in Ordnung. Brennkammertemperatur, Glühstift Spannung, und was sonst so ausgelesen werden kann. Alles im grünen Bereich. Der Techniker ein wenig Ratlos. Der Fehler taucht in allen Tests nicht auf. Ich noch ratloser. 


Kann es an der Dieslpumpe liegen? Nee, eigentlich nicht...die tut oder nicht. Ein Zwischending gibts da nicht. 
Kann es am Überdrucksicherheitsventil liegen? Nee, das wäre ein andere Fehlermeldung.

Überhitzung: nee, andere Fehlermeldung.

Leitungen unter Zottl ok? Ja, Sichtprüfung ok. Kein Leck, kein Tropfen, alles clean.

Der Techniker würde mir Brennkammer und Stift wohl tauschen, meint aber, aufgrund der ausgelesenen Werte, sei das nicht notwendig. Da der Fehler nicht auftritt, sind die Voraussetzungen für eine Behebung denkbar miserabel. Ich könnte kotzen!

 

Ergebnis:

Aussage Techniker Truma München: die Heizung bekommt scheinbar definitiv keinen Diesel laut seiner Analyse. 

 

Im noch folgenden Video seht ihr mich ratlos bei Turm sitzen...ich weiß nicht wie weiter. Die Heizung tut und läuft hier problemlos. Auch noch Stunden nach dem Besuch bei Truma. Ich halte mich extra noch den ganze Nachmittag in der Ecke auf. 

 

Truma München berechnete mir damals 90 EUR für 2 Stunde Analyse. Stundensatz 90 EUR. Mir wird also eine Stunde erlassen. Danke dafür!
Dazu sei zu sagen: der Techniker sehr freundlich, hilfsbereit, verständnisvoll, geduldig meine Fragen beantwortend, technisch kompetent. Ich kann absolut nix aussetzen an meinem Besuch bei Truma. Top Service!

Aber: Am nächsten Tag, auf dem Julier Pass auf weit über 2.000 m....Fehler E122H. Ich habe keinen Höhenkit verbaut. Hatte NIE Probleme in der Höhe, Stand schon auf 2.700 m.

 

Die Heizung wurde bei Truma in München voll ausgebrannt. Rannte auf 30°C zwei Stunden. Problemlos. Ruß sollte Geschichte sein.

 

Fehlerprotokoll und Betriebsstunden Nachweis meiner Truma Combi D6:


Meine Anaylse des Verhaltens der Truma Combi D6:
So ging das also mit Fehler E122H munter weiter während meiner Silvester Tour. Doch je länger ich unterwegs war, desto mehr fand ich raus, was die Heizung so treibt, denn manchmal funktioniert sie, manchmal nicht.


Fehleranalyse:
Die Heizung läuft auf kleiner Leistungsstufe ohne Probleme. Sie kann also eine eingestellte Temperatur halten. Sie springt auch ohne Probleme an, wenn ich, sagen wir 15°C an der CP Plus anstelle, die Temperatur aber noch 20°C im Van beträgt, die Temperatur im Van dann sinkt, die 15 Grad erreicht...zack...Heizung springt an und läuft. Problemlos!

Sie muss hier ja auch nur die Temperatur halten. Läuft auf kleiner Leistungsstufe.

 

Auch kann ich dann in einzelnen Temperatur Schritten und mit Ventilation auf High den Van langsam erwärmen, immer ein Grad mehr. Bis ca. 20-21°C Grad. Abhängig auch von der Außentemperatur. Bei außen -10°C erreiche ich nur 16-17°C. Für mehr Warme bräuchte es die nächst höhere Leistungsstufe der Truma.

Will ich aber von 15°C morgens beim Aufstehen schnell auf 20°C hochheizen, läuft die Heizung nach zwei Startversuchen in Fehler E122H. Denn hier muss sie in die mittlere oder große Leistungsstufe. Und da reißt irgendwie der Dieselfluss ab.
Aussage Techniker Truma München: die Heizung bekommt scheinbar definitiv keinen Diesel, laut seiner Analyse. 

Diese Analyse lässt mich unter Zottl liegen, einen langen Nachmittag:
Ich finde viele Luftblasen in der Dieselleitung, von der Dieselspumpe zur Heizung. Vor der Pumpe, also Bereich Dieseltank zu Dieselpumpe, sind keine Lufteinschlüsse!

Bei langsamer Taktung der Dieselpumpe (auf kleiner Leistungsstufe der Heizung), nur sehr kleine Lufteinschlüsse und in geringer Frequenz. 

Bei schneller Taktung der Dieselpumpe (auf großer Leistungsstufe der Heizung), größere Lufteinschlüsse und deutlich höhere Frequenz.

KANN DIES DIE URSACHE DES PROBLEMS SEIN?

 

Ich baue die Höhenkit Pumpe von Jens von Vanamericana.ch ein die er mir für Tests überlassen hat. 
Ergebnis: keine Verbesserung, gleiches Fehlerverhalten der Heizung.

 

So baue ich wieder meine Pumpe ein, nehme mir dann aber die Leitungen VOR und HINTER der Pumpe vor. Der Einbau der Pumpe in die Dieselleitung ist für mich als Laie etwas komisch gemacht. Man sollte meinen, die Dieselleitung wird über die Nasen der Dieselpumpe gezogen und dann mit Schellen befestigt. Dem ist jedoch nicht so. Die Nasen der Dieselpumpe und der Dieselschlauch "treffen" sich in einem größeren Schlauch, lose. Dieser größere Schlauch wird dann mit Schellen auf der einen Seite an der Dieselpumpennase befestigt, auf der andern Seite an der Dieselleitung (siehe Bilder).

 

 

Ich isoliere diese Schläuche mit Ducktape, ziehe die Klemmen fest an und erreiche eine Verbesserung. Die Heizung erreicht deutlich öfter Volllast. Ich kann sie nochmal Freibrennen. Doch Lufteinschlüsse hab ich noch immer im Diesel von Pumpe zur Heizung. 

Die Pumpe muss übrigens berghoch eingebaut werden, Dieselabfluss muss höher liegen als Diesel Ansaugung. Ich gewinne den Eindruck, dass wenn ich die Pumpe schräger drücke, weniger Luft im Dieselschlauch zu sehen ist. 

Vielleicht spinnt doch auch die Pumpe? Korrosion? Undicht irgendwo? Doch sie ist eigentlich trocken und tickt sauber.

Nach all diesen Arbeiten stelle ich fest: die Dieselheizung qualmt nicht mehr beim Start? Selbst bei einem Fehlstart. Kein Wölkchen. Nix. 

 


Ich mache einen Termin beim Truma Partner in Winterthur, Selzam. Dort wird die Heizung Ende Januar nochmal gecheckt, Fehler tritt auch bei diesem Check nicht auf. Es wird die Dieselpumpe getauscht und die Anschlussschläuche. 
Resultat: Fehler E122H wie vorher. Volllast unmöglich seither. Der Spaß kostet mich 400 CHF. Das sind 1,5 Arbeitszeit plus Pumpe.

 

Angesprochen auf das Thema Luft im Diesel:

Der Truma Partner Schweiz, nach Rücksprache mit Truma München, sagt: die Luft in der Dieselleitung kann nicht die Ursache sein. Das ist normal. Auch mein Händler in Jestetten tätigt die selbe Aussage. Luft im Diesel zur Heizung sei normal.


Komisch dabei: Truma schreibt in ihrer eigenen Einbauanleitung der Truma Combi D6:

 

"Bei Verbindung von Kraftstoffleitungen mit einem Kraftstoffschlauch müssen die Kraftstoffleitungen immer auf Stoß montiert werden. Somit wird eine nachteilige Blasenbildung verhindert".


Also kann Blasenbildung (also Luft in der Dieselleitung) doch ein Problem/Nachteil darstellen...vor allem wenn es vielleicht zu viel Luft wird?! Wie bei mir?

Man empfiehlt mir bei Selzam, Brennkammer und Glühstift zu ersetzen um das Problem zu beheben. Ich verzichte erstmal. 

Seit dem Einbau der neuen Pumpe....qualmt die Heizung wieder beim Fehlstart (weißer Rauch). 

 

Stand heute, 03. Februar 2021:

Das Problem besteht immer noch, unser Team ist leicht genervt. Jedoch können wir weiterhin unterwegs sein, solange wir keine Mittlere oder Volllast abrufen von der Heizung. 

 

Gestern mit Timo von Van4Living (www.styyl.de) seine Blasen in seinem Dieselheizungsschlauch betrachtet. Er schickte mir ein Video. Bei voller Leistung der Heizung und Pumpe hat er ungefähr so viele Lufteinschlüsse im Diesel wie meine Heizung auf kleinster Stufe.

 

Hm.....da ist doch was faul, oder?
Ich forsche weiter und lege mich am Wochenende wieder unter Zottl. Aber Spaß macht das nicht....

 

Viele Grüße und immer eine funktionierende Heizung bei -10°C.


Kai, Co-Pilot und Friedrich (alle mit kalten Nasen)

 

 

UPDATE 07.02.2021:

 

Vielen Dank für eure Hinweise und Kommentare. Kurze Antworten:

  • Mit geöffnetem Tankdeckel besteht das Problem weiterhin. Leichtes Zischgeräusch beim Öffnen hörbar
  • Spannung der Batterien in Ordnung. Problem tritt sowohl bei Landstrom als auch bei 12 V auf. Ganz genau gleich!
  • Änderungen an der Schlauchführung, Ansaugung kann ich nicht machen. Kein Platz, keine Ahnung. Leider.
  • Dieselfilter ist keines verbaut
  • Die Saugseite sieht gut aus, die Führung in den Tank sitzt bombenfest. Auch hab ich saugseitig keinerlei Blasen im Diesel. Die Blasen erscheinen erst Pumpseitig, also von Pumpe Richtung Dieselheizung

 

Ich lag am 06/07. Februar 2021 nochmal seeehr viel unter Zottl:
Resultat: keine Verbesserung!

Herausgefunden:
Die Heizung läuft aus 15°C, die sie ohne Probleme hält, nicht auf 20 oder 30 Grad hoch!
Sie läuft ca. 4-5 Minuten an, versucht hochzuheizen mit Vollast, aus dem Kamin außen tritt warme bis heiße Luft aus, die Heizung hat auch gezündet. Dann, wie aus heiterem Himmel stellt die DIESELPUMPE ab! Aus Volllast pumpen...zack...aus. Im Anschluss fährt sich die Heizung sofort runter.
Weiterhin keinerlei Rauch oder Qualmentwicklung!
Die Heizung startet nach dem ersten Versuch erneut durch, wieder nach 4-5 Minuten schaltet die Pumpe plötzlich aus. Dann entweder noch ein drittes Mal oder gleich Fehler E122H. 


So hab ich das gestern und heute sicherlich 20 mal erlebt. Immer schaltet die Pumpe plötzlich ab. Luft weiterhin vorhanden zwischen Pumpe und Dieselheizung. Bereich Tank zur Pumpe keinerlei Luft!

Die Anschlüsse an der Pumpe sind bombenfest angezogen. Anderes Befestigungsmaterial konnte ich hier mangels Vorhandensein nicht testen. Auch hab ich nicht die Möglichkeit, das Wissen die Heizung irgendwie anders in die Leitung anzuschließen.
Auch die Leitungen selbst kann ich nicht tauschen. 

Fakt ist:
Die Heizung läuft auf kleiner Stufe absolut problemlos. Sobald Leistung gefordert wird, startet sie 4-5 Minuten und dann schaltet die Pumpe ab. 

Hat die Steuerplatine der Truma einen Schuss? Gibt sie ein falsches Signal an die Pumpe?

Leute, ich bin ratlos, weiß nicht mehr weiter und hab hier nicht die Möglichkeiten und Fähigkeiten das Ganze technisch tiefer zu beleuchten. 
Würde gerne nochmal zu Truma nach München...aber Dank diesem sch*** Virus ist das nicht  möglich. Selbst mein Händler ist außer Reichweite.

Stand jetzt weiß ich nicht wie es weiter gehen soll...hoffe es ist bald Frühling...

 

 

UPDATE 09.02.2021:

Ich lag wieder unter Zottl. Diesmal mit dabei ein 5 Liter Kanister voll mit Diesel, eine original Truma Kraftstoffschlauch (1 Meter lang) und Zottl mit seiner neuen Dosierpumpe. 

Ihr könnt euch denken was ich gemacht habe. Ich wollte schauen, ob es von Zottl's Dieseltank möglicherweise einen Engpasse zur Dieselpumpe gibt. Fließt evtl. nicht genug Diesel weil irgendwo was abgeknickt ist? Unterdruck? Dieselfilter (wenns denn einen gibt) verdreckt?

Somit den nagelneuen Kraftstoffschlauch in den Dieselkanister gesteckt, die andere Seite des Schlauchs an die neue Dieselpumpe angeschraubt und los gehts.

Resultat: Verkackter Scheißdreck! Alles für'n Arsch! Sorry für die Ausdrucksweise, aber das spiegelt derzeit meinen Gemütszustand wieder und ist noch höflich ausgedrückt! Und wenn mir danach ist, dann wird das auch so geschrieben! 


Übersetzung: gleiches Fehlerbild, nach 4-5 Minuten schaltet die Heizung aus voller Fahrt ab weil die Dieselpumpe aufhöhrt Diesel zu fördern, startet neu, schaltet wieder ab und dann hallo Fehler E122H. 

Somit Fehlerursachen in Richtung Tank (Unterdruck, Engpass, verknickter Schlauch, Dieselfilter verdreckt) ausgeschlossen. Luftbeimengung von Dosierpumpe zur Heizung gleich. 

 

Nur zum Spaß nochmal die alte Dosierpumpe eingebaut...gleiches Ergebnis.

 

Ich bin am Ende...

 


 

Update 10.02.2021:

Ich schrieb gestern nochmals eine lange Email an den Truma Service in Putzbrunn bei München. Heute morgen hatte ich bereits die Antwort im Postfach. 
Trotz meiner sehr ausführlichen Fehlerbeschreibung ist eine Ferndiagnose schwierig. Ich solle am besten einen Termin bei Ihnen vereinbaren und vorbeikommen. Sie würden die Heizung durchchecken und den Fehler finden und beheben. 


Wer mich kennt der weiß: einer längeren Anreise schreckt mich nicht ab. Ich würde mich lieber heute als morgen auf den Weg nach München machen. Aber: Corona Dreck...das Einreisen nach Deutschland ist mühsam, ich müsste hier erst noch einen Test machen, Papierkram usw. Ich weiß nicht, ob ich mir das antun möchte. 

Vielleicht lebe ich erstmal mit der wenig funktionierenden Heizung bis ein Grenzübertritt ohne Test und Gefahr der Abweisung möglich ist...

 

 

Update 14.02.2021

Wochenende...Zeit um über gewisse Dinge nachzudenken. Ich habe mich entschieden, nun doch kurzfristig zu Truma nach München zu fahren. Trotz Corona und der Grenzübertrittschwierigkeiten. Wird schon irgendwie gehen. Ich versuche, kurzfristig einen Termin zu machen und dann los zur Fehlersuche. 

 

 


Update 15.02.2021

Die Terminbestätigung kam sogleich heute, Montag Morgen, von Truma. Freitag, 19. Februar, 8:00 Uhr soll ich in Putzbrunn sein. Dann wird geschraubt und repariert.

 

Aufgrund des dritten Reparaturversuchs, bietet mir Truma an, die Kosten für die Suche zu übernehmen. Das finde ich sehr nett und akzeptiere das Angebot. Nicht ganz ausgeschlossen ist, dass dies damit zu tun hat, dass ich Vlogger und Blogger bin. Ich möchte hier jedoch ausdrücklich erwähnen, dass ich nicht gedroht, angekündigt oder kund getan habe, dass ich ein böses Video über die Heizung und/oder Truma mache, wenn man mir nicht kostenlos hilft. Von solchen Vorgehen halte ich wenig.
So läuft nun also die Vorbereitung für den Trip nach München. Corona Schnelltest am Donnerstag Nachmittag in der Schweiz, FFP2 Maske kaufen und Donnerstag Abend gegen 20 Uhr fahre ich ab gen München. 
Freitag, sobald die Heizung repariert ist, geht es ohne Umwege zurück in die Schweiz, denn am Wochenende habe ich mit Jens von Vanamericana.ch abgemacht. Der Frühling steht vor der Tür...

Update 20/22. Feb 2021:
Gestern war nun der Termin bei Truma. Heizung wurde ausgebaut, geöffnet und die Brennkammer ausgebaut. 
Die war, im Bereich vor Zuluft und Diesel verwirbelt werden um dann per Glühstift zu zünden, stark verkokt. So sehr, dass es nicht überrascht, dass ein normaler Betrieb der Heizung nicht mehr möglich war. 
Das Bauteil wurde mir gezeigt, ich durfte es filmen und fotografieren. Den Glühstift selbst haben wir allerdings nicht ausbauen können, der ist völlig verbacken mit der Brennkammer. 

Im Bereich der Flamme, also dem großen, breiten Rohr, ist alles gut und kein Ruß. Das ist normal. Ruß und Verkokung entstehen vorher im Bereich wo Diesel und Luft verwirbelt werden und zünden. 

Die Operation an Zottl hat den Vormittag über gedauert. Um 8 Uhr hatte ich Termin. Über Mittag und bis 2 Uhr wurde die Heizung auf Volllast getestet, sie lief perfekt. Auch jetzt, wo ich diesen Text in Zottl sitzend verfasse, ich die Heizung von 17 auf 23°C hochgestellt habe, läuft sie reibungslos. 

Die defekte Baugruppe habe ich mitgenommen. Der Glühstift lässt sich nicht mehr entfernen, so sehr ist er mit der Brennkammerbautal verbacken. Ginge dieser raus, könnte man evtl. durch diesen Zugang versuchen die Kammer zu reinigen. Ob dies aber von Erfolg gekrönt wäre....das muss wohl jemand anders herausfinden. 
An allen anderen Stellen scheint mir das Teil irgendwie verpresst, so dass ein öffnen für mich unmöglich erscheint. 

Was hat mich das alles jetzt gekostet:
Bei Truma hätte ich für die Reparatur ca. 800 EUR berappen müssen. Doch, und das rechne ich Truma sehr hoch an, diese Rechnung wurde mir erlassen. Die Reparatur wie auch das Ersatzteil erhielt ich kostenlos.


WARUM?

Vorzugsbehandlung eines Bloggers, Vloggers oder blöden Influenzers?

NEIN!

Ganz klar die Aussage von Truma: ich erhielt die Reparatur kostenlos, weil es praktisch der dritte Reparatur Versuche war! Und ich zum zweiten Mal nach München anreisen musste und nicht bereits beim ersten Besuch die Teile ersetzt wurden.
Zwischenzeitlich war ich ja auch bei Selzam (Truma Partner in der Schweiz) wo ich für 400 CHF eine neue Dieselpumpe eingebaut bekam.
Mich freut diese Entgegenkommen von Truma enorm und ich sage auch hier noch mal herzlichen Dank. 

 

Fazit:
Ich hätte mir viel Zeit und Nerven erspart, wenn ich gleich Ende Dezember bei Truma diese Bauteile hätte wechseln lassen. Oder sogar vorher noch bei meinem Händler, Autohaus Melzer in Jestetten. Doch damals wies einiges darauf hin, dass diese Bauteile in Ordnung sind und Freibrennen reichen könnte. 

 

Der Rat von Truma:

  • Mindestens einmal im Monat die Heizung freibrennen (1 h, 30°C, Schiebetür und Hecktür offen). Die heiße Luft muss raus, sonst schaltet die Truma vorher ab. Man hört laut Truma auch, wenn die Freibrennstufe erreicht wird, der Lüfter tönt dann anders.
  • Einbau Höhenkit (ca. 1.400  EUR, war leider keine Zeit für bei Truma) bei starker Nutzung in den Bergen
    => beides beugt Rußbildung und Verkokung vor

Ich hab einiges gelernt in den letzten Wochen über Dieselheizungen und möglicher Fehlerbilder, auch Dank euch allen! Es war eine lehrreiche, spannende, nervige, teils verzweifelnde Zeit... Ich hätte darauf verzichten können...hätte dann aber nix gelernt. 

Das Ende vom Lied:

Die Erstanalyse meines Händlers in Jestetten war korrekt! Danke Jungs, ihr seit top! Legt euch für in 3 Jahren schonmal eine Brennkammer mit Glühstift auf Lager :). Aber evtl. dauert es diesemal auch etwas länger...ich werde nach Vorgabe Freibrennen und denke noch über einen Höhenkit nach.

So, damit ist diese Thema also jetzt hoffentlich erstmal vom Tisch. Ihr werdet allerdings bis Video #232 oder #233 noch weiter von meiner defekten Dieselheizung genervt werden. ich war viel mit ihr unterwegs und zeige ihr noch Julier Pass, das Puschlav, Berninapass, Tessin, Lukmanierpass, Bedretto, Calancatal....

Ein großes Dankeschön an euch alle da draußen fürs fleißige Mithelfen bei der Lösungsfindung und der moralischen Unterstützung. 

Viele Grüße
Kai

 

PS: die Luft in der Dieselleitung von Dosierpumpe zur Heizung scheint tatsächlich normal zu sein. Der Diesel wird in der Brennkammer mit Zuluft verwirbelt und dann durch den Flühstift entzündet. Somit also ohnehin Luft im Spiel.

 

Anmerkung zu den Bildern:

Die Verkokung zeigt sich hinter den kleinen Löchern im Innenkreis, schwierig zu erkenn und zu filmen. Gehäuse ist verpresst und kann kaum geöffnet werden. 
Auf den Bildern mit zwei Brennkammern, liegt links meine gebrauchte und rechts eine neue.

Kommentare: 50
  • #50

    Heinrich (Samstag, 10 April 2021 11:34)

    Hallo Kai,
    Es gibt ein Lösungsmittel, heißt DMSO. Das löst jegliche Verkockungen. Sei es Motorkolben, Kolbenringe. Könnte auch den glühstift vom Kok befreien...
    DMSO ist auch mit Wasser verdünnbar...

  • #49

    Urs (Samstag, 27 März 2021 16:04)

    Hallo Kai
    Im alten WoMo,hatte ich eine Webastoheizung, die immer wieder Probleme machte. Nach verschiedenen Reparaturversuchen. Die nicht gerade günstig waren, habe ich die Heizung gegen eine Neue ausgetauscht, jetzt läuft die Heizung wieder perfekt.
    Im neuen WoMo Malibu Van haben wir auch eine Dieselheizung, die zum Glück.
    Vielleicht müsstest Du dir echt überlegen, Heizung auszutauschen, in der Hoffnung Truma macht ein gutes Eintauschangebot.
    Gruss aus Wattwil - Kägifrett nicht vergessen �

  • #48

    Thomas Dröscher (Donnerstag, 11 März 2021 09:16)

    Moin Kai,

    bau Dir das Höhenkit auf jeden Fall ein. So oft, wie Du hoch oben unterwegs bist, sollte die Heizung wissen, wie viel Luft da ist.
    Besser ist das.

    Gruß
    Thomas

  • #47

    Andreas B. (Mittwoch, 03 März 2021 22:35)

    Also ...: Künftig immer schön alle 4-6 Wochen "Frei-Brennen" nach Anleitung.
    Wasserboiler 2-3 Mal füllen und auf hoher Stufe aufheizen, Wasser ablassen und von vorne. Und dann die Heizung eine Stunde auf 30 Grad mit offener Tür/Fenster durchlaufen lassen.
    Dann werden alle Rückstände verbrannt und die Heizung läuft weiter problemlos, qualmt und stinkt nicht mehr. ��

  • #46

    Ronald (Montag, 01 März 2021 23:38)

    Hallo Kai
    Stell doch mal die Kraftstoffpumpe auf ca. 45° (Ansaugung unten), bei meiner Airtronic D2 hat es funktioniert, ich musste mir eine eigene Halterung bauen. Du stehst selten gerade, bei deiner Schräglage kann passieren das deine Kraftstoffpumpe fast waagrecht liegt = zu viel Luft in der Leitung, ohne Garantie aber ich denke ein versuch wär es wert.

  • #45

    Jürgen (Sonntag, 28 Februar 2021 08:56)

    Vielen Dank Kai! Diese Informationen und Beschreibungen sind für alle Truma Diesel Heizer sehr sehr wertvoll.

  • #44

    Siegfried (Freitag, 26 Februar 2021 11:59)

    Hallo Kai,
    ersetze einfach die normale Dieselpumpe durch die Pumpe mit reduzierter Förderleistung aus dem Höhenkit. Die Heizung läuft in der Höhe optimal und verrußt nicht. Einziger Nachteil, in niedriger Höhe erreicht die Heizung mit der Höhenpumpe nicht mehr die vollen 6KW Wärmeleistung sondern ungefähr ca. 5kW Leistung.
    Vorteil in der Ebene , die Heizung läuft somit länger mit der reduzierten neuen Volllast um die gleiche Wärmemenge bereitzustellen.

  • #43

    Vincent (Freitag, 26 Februar 2021 10:26)

    Hallo Kai,
    versuche es mal mit ARAL ultimat Diesel. Wir hatten einen Seat Diesel mit der alten Pumpe-Düse-Technik, der extrem rauh lief, jedoch mit ultimat deutlich weicher lief und besser startete. Später dann ein Multivan mit 180 PS Biturbo, wo ich wegen der Dieselstandheizung ultimat getankt habe und dies allein wg. der Geruchsbelästigung.
    Überdies hat das Zeug auch einen reinigenden Effekt für den Motor, also warum nicht auch für die Heizung....☺
    Btw. ich bin nicht von Aral!!!
    LG

  • #42

    Stephan (Freitag, 26 Februar 2021 00:03)

    Das Ganze erinnert mich an Jugend forscht ... Wenn es ein Fehlermeldung gibt, müssen auch die evtl. Ursachen dafür klar sein ... Nur leider werden Sensoren verbaut, die nur Mist anzeigen, wenn der Fehler mal nicht eindeutig ist. Die derzeitigen Mars-Missionen zeigen, wie es richtig geht .... Baut die Russen-Heizung ein, dann klappt es auch in Sibirien ;-)

  • #41

    Paul (Donnerstag, 25 Februar 2021 22:57)

    Das Freibrennen würde ich im Flachland machen, da hast Du das richtige Luft- Diesel- Verhältnis.

  • #40

    Ekki (Donnerstag, 25 Februar 2021 19:31)

    Moin,

    wir haben von 2008 (eine der ersten Truma D6!) bis 2013 die Heizung in einem CS Rondo XL betrieben, und zwar in den USA in Höhen von 0 bis 4000 m Höhe und auch mit Höhenkit. Gegen Ende lief die Heizung ähnlich wie bei dir - trotz Höhenkit! Nach unserer Rückkehr brauchten wir eine neue Brennkammer samt Glühkerze. Erst da bekamen wir den wichtigen Hinweis, einmal im Monat frei zu brennen. Seit 2016 haben wir die gleiche Heizung in unserem Expedimobil. Vor zwei Jahren haben wir wegen der früheren Erfahrungen vor einer Neunmonatstour in den weiteren Osten die Heizung überprüfen und eine neue Glühkerze einbauen lassen. Ergebnis: Alles sauber, hätten wir nicht machen müssen - die alte Kerze fährt jetzt als Ersatzteil mit. Fazit, seit dem wir einmal im Monat freibrennen: Kein Problem mehr, die Heizung läuft jetzt brav seit vier Jahren, darunter einmal neun, einmal vier und viele monatelange Touren. Brenn einmal im Monat frei und du hast deine Ruhe - unsere Erfahrung. Grüße von der Ostsee! Ekki

  • #39

    HRD (Mittwoch, 24 Februar 2021 10:53)

    Hallo
    Wie Du schon selbst geschrieben hast, betreibst Du die Heizung öfters in Höhen über 1500 MüM. Weil die Truma ohne Höhenset keine Brennstoff-Dosierung mit der Höhe hat, wird in der Höhe zuviel Brennstoff eingespritzt und nicht alles kann verbrannt werden wegen geringerem Sauerstoffgehalt. Sie scheint aber einigermassen zu funktionieren jedoch verrusst/verkokt sie mehr.
    Dafür hat Truma das Höhenset welches gemäss Anleitung "für einen längeren Heizbetrieb in Höhenlagen von 1500 m bis 2750 m" gedacht ist. D.h. aber auch, dass die Heizung auch ohne Höhenset über 1500m betrieben werden darf/kann. Was jetzt aber mit "längeren" gemeint ist, ist nicht definiert - sind das Stunden oder Tage oder Wochen oder Monate Heizbetrieb der Truma?

    Das Höhenset beinhaltet im wesentlichen eine Pumpe und ein manueller Umschalter. Im Prinzip ist es die gleiche Pumpe wie die Erste aber vermutlich hat sie eine etwas niedrigere Pump-Frequenz damit die Fördermenge etwas kleiner wird. Die Pumpe wird parallel in die Brennstoffleitung zur ersten Pumpe eingebaut (es werden u.a. 2 Y-Stücke für die Brennstoffleitung mitgeliefert). Der manuelle Umschalter soll über 1500 m auf Stellung "2" umgestellt werden, so dass nur die zweite Pumpe läuft.

    Ich finde die Lösung mit einer zweiten Pumpe relativ schwach (und teuer) und hätte eher ein Luftdrucksensor erwartet, der die Frequenz der Pumpe mit der Höhe verändert (wie es Eberspächer anbietet). Damit geht es auch nicht vergessen den Umschalter in der richtigen Stellung zu haben.

    Ich selbst würde es mir nochmals überlegen dieses Höhenset zu kaufen/einzubauen oder stattdessen von Zeit zu Zeit (vielleicht jährlich) einmal freizubrennen.

    Warme Touren!

    Hansrüedi

  • #38

    Don (Sonntag, 21 Februar 2021 22:30)

    Moin Moin Kai,
    was mir jetzt fehlt ist ein Fazit, als Erkenntnisse aus dem ganzen.
    Was sagt Truma denn was Du nun in Zukunft anders, besser machen sollst, kannst, um eine schnelle Wiederholung des Problems zu vermeiden?
    Aus Deinen letzten Sätzen entnehme ich, das Du davon ausgehst alle drei Jahre die Brennkammer ersetzen zu müssen.
    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen das dieses bei allen Nutzern so normal und der Fall ist.
    Vorallem aber verstehe ich nicht, warum man die Brennkammer nicht zerlegen kann um sie zu reinigen, wenn das doch anscheinend ein regelmäßig wiederkehrendes Problem ist?
    Hört sich ja so an, würde man die Brennkammer und Glühstift reinigen können, wäre das Problem jedes Mal behoben.
    Ok, schön für Truma so immer Umsatz zu haben, aber toll ist das aus vielerlei Hinsicht nicht!

    Vielleicht kannst Du ja nochmal etwas dazu sagen wo nun der Fehler letztlich lag, bei Dir und Benutzung? Oder ob garnicht vermeidbar?
    Und ob Du in Zukunft etwas besser machen kannst um das möglichst zu vermeiden?

    Vielen Dank für die Dokumentation und das Teilen der Infos.
    Schöne Grüße und Problemlose Fahrt!

  • #37

    H.Laudner (Sonntag, 21 Februar 2021 08:26)

    Ich habe eine Dieselluftheizung aus China (120 € mit allen Zubehör) verbaut.
     Die Heizung läuft seit 6 Jahren, 5972 Betriebsstunden  ohne Probleme auf über 2000 m Höhe als auch im Flachland. Schwache Leistung von Truma das in dieser kurzen Zeit solche Probleme auftreten.

    https://www.amazon.de/Qiorange-Digital-Betriebsstundenz%C3%A4hler-Stundenz%C3%A4hler-Zeitz%C3%A4hler/dp/B07M8ZVQW4/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1VJIF7713OVUO&dchild=1&keywords=12v+betriebsstundenz%C3%A4hler&qid=1613891607&sprefix=12v+betriebstunden%2Caps%2C234&sr=8-5

  • #36

    Thomas Hoener (Freitag, 19 Februar 2021 07:20)

    Moin Kai, viel Erfolg und Glück heute bei Truma und das du am Wochenende ne warme Bude hast, wenn du mit Jens unterwegs bist.
    Grüßle Tom

  • #35

    UweD (Donnerstag, 18 Februar 2021 18:27)

    So nochmal:

    https://youtu.be/vtQApa5vukM?t=320s

  • #34

    Jos Vossen (Donnerstag, 18 Februar 2021 17:37)

    Hallo Kai,

    Ich denke da soll es überhaupt keine blasen in die leitung von der pumpe zum Truma geben. Obwohl ich kein spezialist bin, denke ich das in diesem bereich die lösung gefunden werden könnte. Die frage ist wo und wie die luft die leitung gerät. Wahrscheinlich saugt die pumpe luft. Vielleicht hat die pumpe zu wenig Kapazität. Gibst es pumpen mit meher Kapazität? Hat Truma eine eigene pumpe oder ist jeder dieselpumpe passend? Als die Truma sagt es komt keinen diesel rein, dan komt kein diesel rein oder den sensor is baufällig. Wie es auch sei, ich wünsche dir viel glück zur lösung.

    Gruss, Jos
    (Roadcruiser B MJ2019)

  • #33

    FrankH (Donnerstag, 18 Februar 2021 15:09)

    Ich habe mal bei meiner Eberspächer Dieselstandheizung den Kraftstoffschlauch (transparent/durchsichtig) angeschaut.
    Ich sehe dort keine Blasenbildung!! Vieleicht hat der Kraftstoffschlauch einen Haarriß und zieht dort Luft?

  • #32

    UweD (Donnerstag, 18 Februar 2021 02:19)

    Hallo,
    die Luft in der Dieselleitung ist schon ein Problem, aber keine Luft. Deine Dosierpumpe ist eine Kolbenpumpe, diese saugt und drückt. Das heißt auf der Saugseite entsteht ein Unterdruck und auf der Druckseite ein Überdruck. Die Höhe der beiden Drücke ist von der Taktung/Dieselmenge(sollte sich bei 6kW gegenüber 2kW verdreifachen) abhängig.

    Diesel hat die Eigenschaft bei Unterdruck auszugasen, so entstehen deine "Luftblasen". Also, da ist nichts undicht, das kommt aus dem Diesel.

    Schweifen wir ab, hast schon mal mit einen Strohhalm getrunken? Geht oder? Hast du aber mal versucht 10 Strohhalme in einander zustecken? Geht nicht mehr.

    D.h. die Dosierpumpe gehört dicht an die Entnahme/den Tank um so geringer ist der sich einstellende Unterdruck auf der Saugseite und umso weniger wird der Diesel ausgasen.

    Umso dichter die Dosierpumpe am Tank ist, umso weiter ist auch der Weg auf der Druckseite, wo das Dieselgas wieder verflüssigt wird(auf jeden fall teilweise).

    Weiter gehts, die einzelnen Verbindungsstücke sollten schon sauber an einander stoßen, jede Querschnittserweiterung führt zu einem Druckverlust. Da das Ganze Fahrzeug ständig Vibrationen und Erschütterungen ausgesetzt ist empfehle ich zusätzlich innen Klebstoff beschichteten Schrumpfschlauch für die Verbindungsstellen.

    Ganz wichtig auch: !!! Die Leitung der Druckseite sollte stetig ansteigen, damit sich keine Gasansammlungen bilden können.

    Und zum weiteren nachdenken:

    Weißer Rauch: Kondenswasser

    Schwarzer Rauch: Russ wegen unsauberer Verbrennung(Gemisch zu fett)

    Und der Kanister auf der Erde ist tiefer als der Tank, damit ist die Ansaughöhe größer und damit leider auch wieder der Unterdruck/das ausgasen. Ich würde den Kanister mal auf einen Schemel stellen.

    Das soll erstmal reichen.

    Grüße aus Norddeutschland

    Uwe

  • #31

    WernerF (Mittwoch, 17 Februar 2021 22:31)

    scheinbar hast Du meinen Hinweis vom 3.2.2021 nicht gelesen oder nicht verstanden oder ich habs zu schlecht geschildert.
    Hier nochmal in Kurzform:
    a) die Blasen in der Leitung sind der Fehler
    b) die undichte Stelle, wo Luft reinkommt muss gefunden werden
    c) Schellen und Schlauch abmachen an der Pumpe
    d) Schlauch abdrücken möglichst nah am Tank (oder auch Schelle und Schlauch ab und dann Pfropfen drauf)
    e) Diesel raus aus diesem Abschnitt
    f) Luft reindrücken (es genügt wenig Druck)
    g) alles mit Seifenblasenspray einsprühen
    h) wo sich dann SEIFEN-Blasen zeigen da steckt das Problem, da ist was undicht, da saugt die Pumpe Luft !!! (wo Seifenblasen-Luft rauskommt da ist was nicht dicht, da kommt sie umgekehrt beim Pumpen auch rein)
    j) wahrscheinlich greift eine Schelle nicht dicht genug
    Viel Erfolg, *W*

  • #30

    Ursi Rychlik (Mittwoch, 17 Februar 2021 20:41)

    Hallo Kai
    Wir haben eine Gasheizung von Truma in unserem Womo. Hatten etliche verschiedene Fehlermeldungen auf unserer Nordkappreise im 2016; langer Rede kurzer Sinn: bei uns war es letztendlich ein Kabelbruch - ist nur so eine Idee! Liebe Grüße aus Wetzikon ZH

  • #29

    Kreuzfahrt Camper (Mittwoch, 17 Februar 2021 16:37)

    Hallo Kai,

    ich tippe mal auf diesen beschriebenen Fehler, dieser ist sehr häufig bei den Truma 6 D Heizungen.
    https://www.wohnmobilforum.de/w-t126972.html
    Die Stromaufnahme scheint bei dem Glühstift in Ordnung, aber oft erreicht diese nicht die nötige Hitze, um die größere Menge an Kraftstoff zu verbrennen.

    Wir drücken dir fest die Daumen das Truma den Fehler auch identifiziert und beseitigt bekommt.

    Grüße von den Kreuzfahrt Campern
    Marcel und Stephan

  • #28

    Horst Gutmann (Mittwoch, 17 Februar 2021 16:23)

    Hallo Kai
    Wenn Du morgen zu Truma Fährst, dann übernachte auf dem Platz vor der Wartungshalle, denn offiziell ist in Bayern das Übernachten im Wohnmobil verboten, und auf dem Werksgeländer fällt ein Kawa-Womo nicht so auf.
    Gruss
    Horst

  • #27

    Charlie (Dienstag, 16 Februar 2021 23:11)

    Hallo Kai,
    dann sind wir am gleichen Tag in München und 'Schuld' bist (indirekt) du.
    Zur Erklärung:
    Wir (komplette Campinganfänger) holen am Freitag unseren Van aus Sulzemoos bei München ab. Lust für den Kauf haben unter anderem Deine Videos gemacht. Und die Gewissheit, dass das genau das Richtige für uns ist.
    Wir sind schon gespannt, obwohl die Voraussetzungen aufgrund der Corona-Restriktionen schon verschärft sind:
    Der Händler darf uns keine ausführliche Einweisung geben, nur eine 'Übergabe'.
    Hoffe mal, dass wir durch das viele Videogucken ausreichend Kenntnisse gesammelt haben, um gleich durchstarten zu können ;-)
    Wir drücken Dir und Deiner Heizung die Daumen
    Liebe Grüße

  • #26

    Thomas Hoener (Dienstag, 16 Februar 2021 21:28)

    Hallo Kai,
    ich wünsche Dir viel Erfolg bei Truma.
    Die Fehlercodes sind ja nun programmiert und ich gehe davon aus, dass das richtig gecheckt werden muss. Wir werden sehen wie es weiter geht.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald

  • #25

    Oliver (Dienstag, 16 Februar 2021 18:33)

    Bon Chance !

  • #24

    Clemens (Dienstag, 16 Februar 2021 14:46)

    Hallo Kai,
    bin gerade darüber gestolpert: Hast Du Dir diesen Thread im Pösslforum schon mal durchgelesen?
    https://poesslforum.de/forum/elektrik/3811-truma-dieselheizung-fehlercode-e-122-h/unread
    Viele Grüße aus dem jetzt wieder völlig schneefreien Rheinland

  • #23

    Benjamin Biehl (Dienstag, 16 Februar 2021 12:12)

    Hallo Kai,

    aktuell schaue ich mir viel über Dieselheizungen an und hätte da vielleicht eine Idee ich habe zwar keine Ahnung aber vielleicht glück ;) Wie schaut denn der Temperatur fühle aus ? Ich könnte mir vorstellen der der zugesetzt ist oder einen weg hat.

    Ansonsten habe ich nen Kollegen gefragt der Heizungsbauer ist. Also Luft sollte so wenig wie möglich da sein. Aber hat er nur gesagt das man die Schläuche mal reinigen sollte also quasi wie beim Abfluss reinigen mit einer Bürste und Draht rein und frei machen.

    Viel erfolg

  • #22

    Utz (Dienstag, 16 Februar 2021 11:28)

    Hallo Kai,
    hatte die Tage die gleiche Fehlermeldung. nach einer Zeit in Vollast wurde die Pumpe lauter, dann Fehlermeldung und Ende. Dann ist mir eingefallen das noch Sommerdiesel im Tank war. Das Auto war 3 Monate in der Werkstatt wegen undichter Fenster. Bei minus 12 Grad ist in den dünnen Leitungen das Parafin ausgefloggt und hat alle zugesetzt. Bei etwas höheren Temperaturen und Winterdiesel
    ging es beim 3. Versuch wieder normal.
    Grüße von der Alb Utz

  • #21

    Eugen (Montag, 15 Februar 2021 23:48)

    Hallo Kai,

    ich hoffe, dass dieser Bericht -> https://schraegstri.ch/2019/11/08/truma-combi-d-6-licht-schatten-und-zum-gluck-wieder-licht/

    hast du auch schon gesehen...

    In allen Deinen Überlegungen und Versuchen hast Du noch nie einen Steuergerät 34020-67500 erwähnt. Das Teil ist auch voll Elektronik und noch dazu mit Epoxidharz vergossen.
    Wenn Du am Freitag bei "Truma" bist, dann sprech sie bitte auch an.
    Als IT-ler gehe ich von einem "elektronischem" und NICHT mechanischem Problem aus :-)

    Ich will meine Combi 4 (gas) gegen D6 tauschen -> weil ich auch kein Bock mehr habe irgend wo in Schweden (geschweige schon von Finnland) im Winter nach LPG zu suchen :-)!!!!!

    Liebe Grüße
    Irina und Eugen aus Valle di Lei

  • #20

    Jörg Dirksen (Montag, 15 Februar 2021 23:26)

    Moin....
    Vor einiger Zeit habe ich eine China Dieselheizung im Boot verbaut.
    Diese lief 6 Monate ohne Probleme.
    Dann habe ich ein anderes Bedienelement eingebaut... jedenfalls lief die Heizung nicht mehr,und ich konnte auch keinen Fehler finden. Dann habe ich eine neue China Heizung verbaut, mit originalen Bedienelement...und Heizung lief super.
    Dann wollte ich es doch nochmal mit einem anderen Bedienelement testen...und habe die Heizung wieder geschrottet. Das Bedienelement muss irgendwie was in der Elektronik (Steuergerät) zerschossen haben.
    Jedenfalls drücke ich dir die Daumen, das es die Heizung bald wieder tut.
    Gruß aus Ostfriesland

  • #19

    jan (Montag, 15 Februar 2021 17:14)

    hee kai
    Ik zou is kyken naar u diesldak of er een dieslfilter ziet dit kan vuil zyn of de

    dieselslang of is er platgedrukt zyn

  • #18

    Kai (Montag, 15 Februar 2021 00:20)

    Hallo Lucas,

    oh je, ich wünsche Dir viel Erfolg beim Schrauben. Ich hab in meine Heizung noch nie reingeschaut. Alleine traue ich mir das nicht zu. Ich fürchte, ich würd sie wohl ausbauen können, evlt. auch zerlegen...aber wahrscheinlich nie wieder zusammen bekommen oder beim Ausbau irgendwas kaputt machen, was das Problem noch grösser macht. Daher lasse ich da lieber die Finger weg.

    Fahre hoffentlich, wenn ich Termin bekomme, nächsten Donnerstag nach München und bin dann Freitag bei Truma wenn alles nach Plan läuft. Entscheidet sich morgen.

    Ich drück Dir die Daumen mit der Dieselheizung. Glühstift, Brennkammer, Flammsensor könnten Ursache des Problems sein.

    Viel Erfolg und Grüsse

    Kai

  • #17

    Sven (Sonntag, 14 Februar 2021 23:19)

    Hallo Kai !
    Wenn ein Fehler in der Dieselversorgung ausgeschlossen werden kann, bleibt noch Verbrennungsluft und / oder Abgas.
    Im Kastenwagenforum kann man dazu eine erfolgreiche Störungsbeseitigung lesen. Es empfiehl sich wohl mal eine Kontrolle der Ansaugwege inkl.Lüfter sowie des Abgaskanal.

    Viel Erfolg und beste Grüße von der Insel Rügen
    Sven

  • #16

    Combat Wombat (Samstag, 13 Februar 2021 13:07)

    Vielen Dank für die bisherige Berichtserstattung!

    Ich stehe auch gerade vor dem ominösen E 122H. Werde mit dem Glühstift allerdings anfangen. Hast du da schon mal rein geschaut? Es gibt Berichte von Glühstiften, die Werte innerhalb der Toleranz geliefert haben, aber trotzdem die Fehlerquelle waren.

    Bin noch auf der Suche nach einer smarten Anleitung wie man an das Teilchen selbst heran kommt. Ansonsten: Versuch macht kluch!

    Bin gespannt wie es weiter geht und auch die Abstände deiner Postings sind super. Kenne das zu gut, wenn man sich an einem Problem festgebissen hat!

    VG, Lucas

  • #15

    Mattes (Freitag, 12 Februar 2021 18:45)

    Hallo Kai,
    nachdem Du mit deinen bisherigen Versuchen als Ursache ein Kraftstoffproblem ja weitestgehend ausgeschlossen hast, würde ich jetzt bei der Steuerung weiter suchen. Dein Kumpel Jens wird dir sicher weiterhelfen, also zuerst Raumtemperaturfühler mit Jens "tauschen", wenns nichts bringt, das gleiche mit CP-Plus, weiter mit Glühstift, je mehr Komponenten du tauscht und prüfst desto billiger wirds nachher bei Truma, wenn Alles nichts hilft. Wünsch Dir viel Glück, sollten meine Vorschläge den Erfolg bringen, "schuldest" Du mir ein "Jever", aber 0,5 !
    Gruß, Mattes

  • #14

    Bruno (Dienstag, 09 Februar 2021 21:05)

    Funktioniert es mit dem laufenden Motor (von Van)? Oder gleichen Fehler?

  • #13

    Milde (Montag, 08 Februar 2021 23:35)

    Hi Kai, die Pumpe wird mit Strom betrieben. Ist da evtl ein Wackelkontakt an der Leitung. Gruß aus 84427 St. Wolfgang von Milde, Du findest den Fehler, da bin ich mir sicher. Kopf hoch

  • #12

    Han (Freitag, 05 Februar 2021 12:41)

    Sorry it is in English, but could you try to let the heater run from a seperate fuel tank, with a hose that is flexible and can be pushed onto the fuel pump?
    This way you can check if the sucked in air can be eliminated and as many others also expect the heater will work better.

    Good luck!

  • #11

    Don (Freitag, 05 Februar 2021 01:16)

    Ich bin jetzt zwar auch kein Fachmann, aber Luft in der Leitung? Finde ich schon komisch daß das normal sein soll. Woher soll die denn kommen? Das müßte der Techniker ja einem erstmal plausibel erklären.
    Also bevor ich da teuer Teile der Heizung tauschen lassen würde, würde ich dann doch mal sämtliche Leitungen tauschen, die sind ganz erheblich billiger!
    Und wie der eine hier schon schrieb, vorallem den Teil vor der Pumpe! Das wäre für mich auch am naheliegensten. Ja und schauen, das die Verbindungen wirklich dicht sind!

    Also ich bewundere Dich das Du mit so einem Problem so lange leben kannst. Mich würde das umbringen, alleine auch die ständige Ungewissheit bei Kälte! Das wäre nichts für mich!

    Viel Erfolg und berichte weiter!!!

    Vielen Dank auch für die vielen schönen Videos!!!
    Aber ich vermisse Deinen Scouter im Schnee! Sag nicht der ist nicht Wintertauglich! ��

  • #10

    Thies (Donnerstag, 04 Februar 2021 23:04)

    Was für ein Ärger. Ich bin kein Experte, aber seit einem Jahr auch mit einem Kasten unterwegs u ich hatte mich gewundert, wieviel Strom diese Dieselheizung (Pumpe u Gebläse...) zieht. Vielleicht auch mal in diese Richtung denken, evtl sind deine Batterien i d Jahre gekommen und haben nach einer gewissen Standzeit zu wenig Spannung und die Pumpe hat nicht genug Strom und fördert nicht ausreichend Diesel zur Truma. Du hast ja auch viele Verbraucher im Kasten... Das würde auch erklären, dass bei Truma in München alles schick war, weil die Batterien waren da durch die Fahrt mit dem Booster gerade voll geladen u hatten genug Spannung...

  • #9

    Chris (Donnerstag, 04 Februar 2021 12:38)

    Ich hatte so ein Verhalten bei meiner Planar Dieselheizung auch. Immer wieder Luftblasen in der Dieselleitung. Schau mal ob die Entlüftung des Tanks sauber funktioniert. Bildet sich ein kleiner Unterdruck? Dann kann sie auch kein Diesel mehr ansaugen. Bei trockenen Verhältnissen den Tankdeckel leicht geöffnet lassen.

  • #8

    Gerd (Donnerstag, 04 Februar 2021 10:21)

    Hallo,
    also Luft in einer Versorgungsleitung kann nie gut sein. Wer da sagt liegt da völlig falsch.
    Das ist bei jedem (Ver-) Brenner ein Problem. Jeder Ölbrenner in der Hausheizung steigt da aus. Luft kann sich auch bei zu hohem Unterdruck vor der Pumpe bilden. Da gast der Brennstoff aus, also es bilden sich Luftblasen. Bei kleiner Leistung kleine Blasen, bei großer Leistung größe Blasen. Dann kommt noch dazu, in 2000 m Höhe wird das Problem noch größer. M.E. liegt das Problem in dem Leitungsbereich vor der Pumpe. Kann auch eine (ganz) kleine Undichtigkeit sein. Grüßle aus dem Schwabenland

  • #7

    Andreas (Donnerstag, 04 Februar 2021 09:16)

    Moin Kai,
    Da die Heizung keine Rückführung von Diesel in den Tank hat (gedankliche Erklarung: Dieselpumpe liefert immer zu viel Diesel zur Heizung in ein Reservoirs - überschüssige Lieferung läuft einfach in den Tank zurück), muss also die perfekte Menge Diesel an die Heizung geliefert werden, damit sie "tut".

    Wenn nun Diesel und Luft gemischt geliefert wird, mag das in der kleinen Stufe reichen, da Luft komprimiert werden kann und dadurch doch knapp genug Sprit an die Heizung geliefert wird.

    Ich möchte behaupten, dass Luft nicht in die Zuleitung gehört (zumindest nicht "mehr" Luft). Und das bringt den Fehler.

    Evtl. Solltest Du versuchen Infos /Videos von einer neuen Anlage vergleichen, die eben noch "Jungfräulich" ist. Ich bin mir recht sicher, dass dort wenig bis keine Luft mit dem Sprit geliefert wird. Und die gelieferte Luft würde ja immer zu Aussetzern der Verbrennung führen.....

    Es gehört keine/wenig Luft in die Spritzuführung. Frag mal Jungs, die ferngesteuerte Autos und Flugmodelle haben, ob da Luft im Sprit hilft den Hubschrauber in der Luft zu halten, oder ob bei bestimmten Flugmanövern Spritaussätzer zu Abstürzen führen.....

    Neue Zuleitung sollte aus meiner Sicht Besserung bringen.

    Glg
    Andy

  • #6

    Markus (Donnerstag, 04 Februar 2021 07:35)

    Alles Gute Kai! Nichts schlimmer als eine nicht funktionierende Heizung... :-(
    LG Markus

  • #5

    Gerd (Mittwoch, 03 Februar 2021 23:43)

    So wie dies hier von Kai geschildert wird, bin ich der Meinung, dass einem Leckage vorliegt. Je höher der Dieselbedarf ist, als bis Volllsat wird durch die Leckage mehr Falsch-Luft reingezogen bis ggf. dann dadurch der Dieselstrom abreißt. Würde auch eine andere Verbindung/Schellenmaterial vorschlagen. Die Schlauchschellen sind gerade bei solchen kleinen Durchmessern nicht immer dicht, auch wenn man sie fest anzieht. Das Metallband kann sich nicht so fest anschmiegen. So etwas hatte ich bei meinem alten Transporter auch in der Kraftstoffleitung gehabt.

  • #4

    WernerF (Mittwoch, 03 Februar 2021 21:35)

    Da muss doch irgendwas so undicht sein, dass Luft in die Leitung kommt. Genau da muss ein Leck sein. Also: Schlauch vor dem Brenner abbauen, vor dem Tank abdichten, die ganze Leitung vom Brenner bis zum Tank incl. Pumpe folgendermaßen prüfen: vorsichtig mit Luft Druck in die Leitungen bringen und schauen wo es rausbläst, z.B. mit Seifenblasenspray, Rest ist dann selbsterklärend.
    Viel Erfolg!

  • #3

    Thorsten (Mittwoch, 03 Februar 2021 20:38)

    Also wenn mir ein Techniker sagt, Luft in einer Kraftstoffleitung ist ok. Dann kann er da hin gehen wo der Zimmermann ein Loch in der Wand gelassen hat. Das wird einer deiner Probleme auf jeden Fall sein.

  • #2

    Michael Kreuzer (Mittwoch, 03 Februar 2021 20:01)

    Hallo Kai,
    Ich verfolge eure Videos nun schon eine Weile... (cool Stuff). Selbst verwende ich einen Ducato/Bürstner City Car 640, allerdings Gas geheizt. Beruflich? Ja, ich bin vom Fach :-) Jedoch eher im Immobil Sektor. Überleitung geschafft. Nun zum Thema: Meine Erfahrungen mit Diesel/Heizöl sagen mir, das Lufteinschlüsse immer ungünstig sind. Ich vermute auch, das der Diesel gerade auch unter Beimischung von Bioanteilen jegliche Kunststoffe und Gummi aushärten lässt. Kälte trägt dann den Rest des Problems dazu. Ich vermute das du saugseits der Pumpe, also (zwischen Tank und Pumpe) eine leichte Undichte hast. ( Haarriss, spröder oder rissiger Schlauch ) Wahrscheinlich kommst du an die Stelle am Tank nicht ran, wo die Saugleitung eingeführt ist. (meißt von oben) Es gilt jedoch: 1.) Der Brennstoff sollte mit wenig widerstand angesaugt werden können. 2.) Nebenluft zieht die Pumpe nur auf der Saugseite. Die Druckseite würde bei Leckage sichtbar werden.

    Ansonsten weiter so und Grüße aus Hannover,

  • #1

    Dirk (Mittwoch, 03 Februar 2021)

    Ich würde mal schauen ob in der Dieselleitung ein Dieselfilter ist, der vielleicht verdreckt ist oder die Dieselleitung ist gequetscht o.ä.

    Klasse Arbeit du machst.

    LG Dirk